Berater: „Dann wird Nübel einen anderen Weg einschlagen“

Nur viermal wurde Alexander Nübel in seiner ersten Bayern-Saison eingesetzt. Im Sommer folgte die Leihe nach Monaco. Eine Rückkehr nach München scheint aktuell nicht das wahrscheinlichste Szenario zu sein.

Alexander Nübel ist nach Monaco verliehen
Alexander Nübel ist nach Monaco verliehen ©Maxppp

„Vom Alter gibt es aber für mich keine Vorgabe. Ich sage nicht, dass mit 40 Jahren Schluss ist“. Vor wenigen Tagen betonte Manuel Neuer, er könne sich noch viele weitere Jahre im Tor des FC Bayern vorstellen. Wenig erfreut über die ehrgeizigen Ziele des 35-Jährigen dürfte Alexander Nübel sein.

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Der 25-Jährige ist bis Sommer 2023 an die AS Monaco verliehen, will sich im Anschluss eigentlich in München behaupten. Neuer könnte diesen Plan durchkreuzen, das weiß auch Nübel. Sein Berater Stefan Backs kündigt an, im Notfall werde man die Reißleine ziehen.

„Die Situation stellt sich für mich wie folgt dar: Alexander ist ein außergewöhnlicher Torwart, der bei der AS Monaco derzeit die Nummer eins ist und immer besser wird. Manuel Neuer ist für mich der beste Torwart aller Zeiten“, leitet Backs im Interview mit ‚Sport1‘ ein.

„Werden eine Lösung finden“

Dann wird der Agent deutlich: „Wenn Manuel verlängert und in zwei Jahren im Alter von 37 immer noch unantastbar ist, dann werden wir eine Lösung finden. Dann wird Alexander einen anderen Weg einschlagen. Das ist kein Problem.“

Darauf festlegen, wie es in knapp zwei Jahren weitergeht, will sich das Nübel-Lager zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht: „2023 ist noch lange hin und in zwei Jahren kann sehr viel passieren. Am Ende werden die Verantwortlichen des FC Bayern entscheiden, wer über 2023 hinaus im Tor stehen wird.“

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