Schwaches Debüt, starke Antworten: Lammers in Frankfurt angekommen

Sein Debüt im Trikot von Eintracht Frankfurt sorgte erst einmal für Ernüchterung. Im Rekordtempo hat Sam Lammers das Ruder aber herumgerissen und scheint nun bei der SGE angekommen.

Sam Lammers bejubelt sein Tor für die Eintracht
Sam Lammers bejubelt sein Tor für die Eintracht ©Maxppp

Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste. Das scheint auch Sam Lammers zu wissen, der die vergangenen Tage dazu genutzt hat, sein Debüt für Eintracht Frankfurt vergessen zu machen. Denn beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart vor einer Woche wirkte der niederländische Neuzugang von Eintracht Frankfurt noch unbeholfen und überfordert.

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Dass der 1,91 große Stürmer tatsächlich in die Fußstapfen von André Silva treten könnte, der in der Vorsaison so verlässlich Flanken von Filip Kostic im Tor untergebracht hatte, zweifelten zu diesem Zeitpunkt schon einige Beobachter an.

Zwei Treffer in Folge

Sieben Tage, zwei Kostic-Vorlagen und zwei Lammers-Treffer später scheint dieser Eindruck erst einmal widerlegt. Beim 1:1 gegen Fenerbahce in der Europa League sicherte der 24-Jährige der SGE unter der Woche einen wichtigen Punkt, beim gestrigen 1:1 in Wolfsburg war der Neuzugang von Atalanta Bergamo für den ersten Wölfe-Punktverlust der Saison verantwortlich – per anspruchsvoller Dropkick-Direktabnahme.

„Ich freue mich natürlich über mein Tor, wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir waren energisch und aggressiv in den Zweikämpfen, haben den Gegner unter Druck gesetzt und viele zweite Bälle gewonnen“, erklärte Lammers nach der Partie in der Autostadt.

Der Niederländer hat es geschafft, die frühen kritischen Stimmen erst einmal verstummen zu lassen. Nun gilt es für den Stürmer, den positiven Trend fortzusetzen. Denn manchmal ist der erste Eindruck eben doch gar nicht so wichtig.

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