PSG: Fünf Spieler auf der Abschussliste

Mauricio Pochettino hat das Ruder bei Paris St. Germain übernommen. Möchte der 48-Jährige den Topklub nach seinen Wünschen umbauen, muss zunächst finanzieller Spielraum geschaffen werden.

Thilo Kehrer ist bei PSG kein unangefochtener Stammspieler
Thilo Kehrer ist bei PSG kein unangefochtener Stammspieler ©Maxppp

Seit Samstag weht bei Paris St. Germain ein neuer Wind. Thomas Tuchel ist Geschichte und mit Mauricio Pochettino soll ein alter Bekannter den momentan nur auf dem dritten Tabellenplatz liegenden Serienmeister wieder in Form bringen. Helfen könnte dabei nach FT-Informationen unter anderem der Transfer von Dele Alli, den Pochettino noch bestens aus gemeinsamer Zeit bei Tottenham Hotspur kennt. Und auch der momentane Leihspieler Moise Kean soll Medienberichten zufolge festverpflichtet werden. Um den nötigen finanziellen Spielraum zu schaffen, muss sich bei PSG aber auch auf der Abgangsseite einiges tun.

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Wie der ‚kicker‘ in seiner heutigen Printausgabe berichtet, haben sich die Verantwortlichen auf die ersten Spieler eingeschossen, die man bei einem passenden Angebot ziehen lassen würde. So sollen neben dem schon seit einiger Zeit auf der Transferliste stehenden Julian Draxler (27), dessen Vertrag ohnehin im Sommer ausläuft, auch Thilo Kehrer (24), Idrissa Gueye (31), Leandro Paredes (26) und Ander Herrera (31) noch in diesem Winter wechseln, sofern adäquate Angebote eintrudeln.

Draxler nur noch Ersatz

Ganz verwunderlich sind diese Entscheidungen nicht. Als Leistungsträger kann in dieser Saison keiner der genannten Spieler bezeichnet werden. Rotieren Spieler wie Paredes, Gueye und Herrera zwischen Startelf und Auswechselbank, musste sich Draxler in der Ära Tuchel mit der Rolle als Einwechselspieler zufriedengeben.

Etwas anders seht die Situation bei Kehrer aus. Zwar hat der 24-Jährige in der laufenden Spielzeit neun von 17 möglichen Partien in der Ligue 1 absolviert, anders als bei den zuvor genannten Spielern liegt es bei ihm jedoch an einer schwereren Oberschenkelverletzung, die ihn zum Zuschauen verdammte. War der Deutsche bei 100 Prozent, stand er auch zumeist in der Startelf der Pariser.

Da jedoch auch PSG nicht spurlos an der Coronakrise vorbeikommt und ebenfalls auf das Financial Fairplay achten muss, muss Pochettino Entscheidungen dieser Art treffen, will er weitere Topspieler in die französische Hauptstadt locken.

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