Messis Maradona-Hommage | Erster Gegenwind für Pirlo

Lionel Messis emotionaler Gruß an den verstorbenen Diego Maradona ist die Szene des Fußball-Wochenendes und bewegt Fans und Presse gleichermaßen. In Italien gerät Andrea Pirlo immer mehr ins mediale Fadenkreuz. Die tägliche FT-Presseschau.

Die FT-Presseschau vom 30. November
Die FT-Presseschau vom 30. November ©Maxppp

Messi huldigt seinem Idol

Dieses Bild vom gestrigen Sonntag ging um die Welt und beherrscht heute vor allem die spanischen Titelseiten: Nach seinem Treffer gegen CA Osasuna (4:0) zieht sich Lionel Messi (33) das Barça-Trikot vom Leib und jubelt im Jersey der Newells Old Boys – jenem Klub, bei dem er das Fußballspielen erlernte und zugleich Diego Maradona in den Neunzigern aufgelaufen war. Auf seinem Rücken prangt die Zehn, die Nummer des kürzlich verstorbenen Idols. Die ‚Mundo Deportivo‘ versieht den Richtung Himmel jubelnden Messi mit einem „Amen“. „Im Namen der Zehn“, titelt die ‚as‘.

Unter der Anzeige geht's weiter

Sieh dich vor, Andrea

Deutlich weniger mitreißend war die Leistung von Juventus Turin beim 1:1 gegen Aufsteiger Benevento Calcio. Juve belegt nun einen indiskutablen vierten Platz und musste den AC Mailand bereits um sechs Punkte davonziehen lassen. Abzulesen am Medienecho wird es zunehmend ungemütlicher für den neuen Coach Andrea Pirlo. „Pirlo ist in Schwierigkeiten“, urteilt der ‚Corriere dello Sport‘, der das „ideenlose Spiel“ der Alten Dame bemängelt. ‚Tuttosport‘ fordert nun „harte Arbeit“ vom einstigen Ballstreichler.

22 – Reals Horrorzahl

Was hat Real Madrid mit Juve gemeinsam? Auch die Königlichen belegen in ihrer Meisterschaft derzeit nur Rang vier. Das ist beileibe aber nicht der einzig indiskutable Zustand beim spanischen Meister: Die ‚Marca‘ hat zusammengerechnet, dass Real in der noch jungen Saison nun schon 22 Verletzungen zu beklagen hatte. Beim 1:2 gegen Deportivo Alavés am vergangenen Samstag war es mal wieder Eden Hazard (29), der das Feld aufgrund einer Blessur vorzeitig verlassen musste. Das Thema Belastung bleibt allgegenwertig in dieser erbarmungslosen Spielzeit.

Weitere Infos

Kommentare