„Seine Entscheidung“: Boatengs Optionen

Ab Sommer könnte Jérôme Boateng in seine zehnte Saison im Bayern-Trikot gehen. Alternativen gibt es in England und der Bundesliga. Sein Trainer Hansi Flick betont, die Entscheidung liege in Boatengs Händen.

Jérôme Boateng ist seit 2011 in München
Jérôme Boateng ist seit 2011 in München ©Maxppp

Wie es mit Jérôme Boateng im Sommer weitergeht, ist nach wie vor offen. Der Vertrag des Weltmeisters läuft 2021 aus, Interesse an einer Verpflichtung bekunden nach FT-Infos Hertha BSC, der FC Arsenal und der FC Chelsea. Aber auch beim FC Bayern war Boateng zuletzt wieder gesetzt.

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„Er hat noch ein Jahr Vertrag, es ist seine Entscheidung“, äußerte sich Bayern-Trainer Hansi Flick auf der heutigen Pressekonferenz zur Zukunft des 31-Jährigen. Flick betonte: „Jérôme war deutscher Nationalspieler und hat jetzt auch wieder gezeigt, dass er Leistungen auf diesem hohen Niveau zeigen kann.“

„Ich arbeite gerne mit ihm“

25 Pflichtspieleinsätze stehen auf Boatengs Saisonkonto. „Er ist körperlich fitter und hat die Voraussetzungen geschaffen, dass er hier aktuell einen Stammplatz hat. Ich arbeite gerne mit ihm und er macht seine Sache aktuell sehr gut“, so Flick.

Klar ist aber auch: Kehrt der langzeitverletzte Niklas Süle (24) zurück, wird es wieder enger für Boateng. Und im Hintergrund laufen die Planungen, Bayern ist sich grundsätzlich einig mit Leipzigs Dayot Upamecano (21), ein Wechsel nach München kommt aber womöglich erst 2021 zustande. Wie es mit Boateng weitergeht, bleibt also vorerst offen.

Lucas in der Warteschleife

Anders als Boateng ist die Lage bei Lucas Hernández, der 80-Millionen-Einkauf muss sich hintenanstellen. Alaba und Boateng „haben in der Innenverteidigung hervorragende Leistungen gezeigt“, begründete Flick, „wir haben die beste Defensive der Liga.“

Der 24-jährige Franzose sei „geplagt von Verletzungen. Jetzt ist es wichtig, dass er im Training hervorragende Leistungen zeigt. Ich bin mit seiner Mentalität sehr zufrieden, er gibt immer 100 Prozent.“ Klar sei aber auch, „dass wenn eine Viererkette gut funktioniert, man als Trainer auf diese Sicherheit setzt.“

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