„Nicht nachvollziehbar und enttäuschend“: Polter nie mehr für Union

Sein letztes Spiel für Union Berlin hat Sebastian Polter hinter sich. Die Berliner verzichten ab sofort auf die Dienste des Angreifers.

Sebastian Polter beim Aufwärmen
Sebastian Polter beim Aufwärmen ©Maxppp

Sebastian Polter wird nicht mehr für Union Berlin auflaufen. Diese Entscheidung hat Vereinspräsident Dirk Zingler dem Stürmer in einem Gespräch mitgeteilt. Polters Vertrag läuft Ende Juni aus, eine Verlängerung galt schon zuvor als ausgeschlossen.

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Zingler begründet: „Es gehört zu den elementaren Werten des 1. FC Union Berlin, dass wir Unioner eine solidarische Gemeinschaft bilden, in der wir füreinander und für unseren Verein einstehen. Sebastian tut das als einziger Spieler der gesamten Lizenzspielerabteilung mit Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam leider nicht. Das ist für uns nicht nachvollziehbar und sehr enttäuschend.“

„Sportliche Ziele nicht gefährden“

Polter war im Januar 2017 von den Queens Park Ranger zu Union zurückgekehrt, für die Berliner hatte er bereits 2014/15 gestürmt. In dieser Saison stehen nur 326 Einsatzminuten für den 29-Jährigen zu Buche.

Zingler erklärt: „Es ist meine dringlichste Aufgabe, gerade in schwierigen Zeiten, den Zusammenhalt aller Klubmitarbeiter und Spieler zu schützen, um unsere sportlichen Ziele nicht zu gefährden. Wir haben deshalb entschieden, dass Sebastian ab sofort nicht mehr Teil unseres Spieltagskaders sein wird.“ Am regulären Mannschaftstraining des Bundesligisten wird Polter aber weiterhin teilnehmen.

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