Barças nächster Geldsegen | Grünes Licht für Lewy & Co.?

Einen Tag vor dem La Liga-Start aktiviert der FC Barcelona den nächsten Hebel, um finanziellen Spielraum zu schaffen. Weitere 100 Millionen Euro sollen dafür sorgen, dass die prominenten Spielerverpflichtungen registriert werden können.

Barça-Präsident Joan Laporta
Barça-Präsident Joan Laporta ©Maxppp

Der FC Barcelona schafft kurz vorm Saisonstart frisches Geld ran. Wie die Katalanen offiziell bekanntgeben, hat man weitere 24,5 Prozent der vereinseigenen Barça-Studios veräußert. Für 100 Millionen Euro wechseln die Anteile an das Unternehmen Orpheus Media.

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„Diese Vereinbarung ergänzt die bereits am 29. Juli unterzeichnete Vereinbarung mit Socios.com und wird das Wachstum der digitalen, NFT- und Web.3-Strategie des Klubs beschleunigen“, heißt es in der Mitteilung. Am genannten Tag hatte Barcelona bereits 25 Prozent an der vereinseigenen Produktionsfirma für ebenfalls 100 Millionen Euro veräußert.

Lewy & Co in der Warteschleife

Für die Blaugrana kommt die Finanzspritze zum letztmöglichen Zeitpunkt, bevor der Super-GAU eintritt. Nach wie vor konnten die Katalanen ihre Sommertransfers aufgrund des überschrittenen Gehaltsbudgets nicht registrieren. Ob das frisch eingenommene Geld ausreicht, um sämtliche Neuzugänge zu melden, ist jedoch unklar, wie die ‚Mundo Deportivo‘ berichtet. Aufgrund der Schuldensituation kann der katalanische Klub Einnahmen nicht eins zu eins reinvestieren.

Gegen Rayo Vallecano am morgigen Samstagabend (21 Uhr) wären womöglich weder Robert Lewandowski, Jules Koundé, Raphinha, Franck Kessié sowie Andreas Christensen noch nicht mit von der Partie. Die beiden Letztgenannten könnten Barça im Extremfall dank einer Ausstiegsklausel ablösefrei verlassen, sollte die Registrierung nicht rechtzeitig abgeschlossen sein.

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