Havertz-Transfer: Völler spricht Klartext

Nach zehn Jahren unterm Bayer-Kreuz will Kai Havertz weiterziehen. Sein Arbeitgeber Bayer Leverkusen hat aber klare Vorstellungen – und spricht jetzt in Person von Rudi Völler Klartext.

Kai Havertz will zum FC Chelsea wechseln
Kai Havertz will zum FC Chelsea wechseln ©Maxppp

Im Poker um Kai Havertz hat sich mit dem FC Chelsea ein klarer Favorit herauskristallisiert. Trainer Frank Lampard treibt an der Stamford Bridge den Umbruch voran und will um die beiden DFB-Stars Timo Werner und Havertz die Offensive formen. In Rudi Völler hat der frühere Mittelfeldspieler aber einen knallharten Verhandlungspartner.

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„Wir wissen, dass Chelsea sehr großes Interesse an ihm zeigt. Wir werden aber keinen Spieler vor dem Ende der Europa League wechseln lassen“, gibt der Bayer-Kaderplaner im Interview mit der ‚Gazzetta dello Sport‘ den Zeitplan vor. Am kommenden Montag trifft die Werkself im Europa League-Viertelfinale auf Inter Mailand. Das Finale in Köln ist für den 21. August angesetzt.

Havertz-Preis ist nicht verhandelbar

Aber auch finanziell gibt es laut Völler keine Verhandlungsgrundlage. „Wenn Chelsea Kai unter Vertrag nehmen möchte, müssen sie die Ablöse bezahlen, die wir ausgerufen haben“, bleibt der Sportgeschäfsführer hart und erklärt einmal mehr: „Einen Covid-Rabatt gibt es nicht.“

Noch liegen beide Parteien weit auseinander. Der Bayer-Aufsichtsrat soll den Preis für den 21-Jährigen auf rund 100 Millionen Euro festgesetzt haben. Chelsea soll aber aktuell nicht bereit sein, mehr als 80 Millionen Euro zu investieren.

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