Herthas Gedanken zu Götze & den Boatengs

Hertha BSC kann längst erstklassig planen und wird seinen Umbruch mit viel Geld fortsetzen. Noch immer kursieren drei äußerst prominente Namen durch Berlin, gehören aber offenbar nicht zu den Wunschlösungen.

Mario Götze spielt einen Pass
Mario Götze spielt einen Pass ©Maxppp

Bruno Labbadia sei Dank: Vor der Corona-Pause musste Hertha BSC noch vor dem Abstieg zittern, nun ist der Klassenverbleib nahezu gesichert. Die 38 Punkte gestatten sogar noch leise Hoffnungen auf ein Europa League-Comeback. Fließt jetzt noch das von Investor Lars Windhorst versprochene Geld, kann die Personalplanung für die kommenden Saison forciert werden.

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Klar ist: Hertha will seinen Kader weiter hochkarätig ergänzen und den Umbruch vorantreiben. In diesem Zusammenhang sind in Berlin zuletzt immer wieder die Namen Mario Götze sowie Jérôme und Kevin-Prince Boateng gefallen. So klangvoll diese auch sind, bei der Alten Dame begegnet man ihnen mit einer gewissen Reserviertheit. Laut ‚Sport Bild‘ zögern Sportchef Michael Preetz und Co., sich ernsthaft mit genanntem Trio auseinanderzusetzen.

Sportlicher Gewinn unklar

Nachvollziehbar: Die Berliner müssen sich in allen drei Fällen fragen, was sie für die sicherlich fürstliche Entlohnung als sportlichen Gegenwert bekommen. Götze ist derzeit kaum einzuordnen, weil er bei Borussia Dortmund nur wenige Minuten bekommt. Kevin-Prince Boateng hat derweil bei Besiktas seit Mitte März coronabedingt kein Pflichtspiel mehr bestritten.

Bei Jérôme Boateng ist das Leistungsvermögen schon besser abzuschätzen. Zuletzt war der bei Hertha ausgebildete Innenverteidiger beim FC Bayern gesetzt und hielt zusammen mit David Alaba den Laden in souveräner Manier dicht. Kontakt zwischen Hertha und Boateng besteht nach FT-Informationen bereits, jetzt muss die Hertha entscheiden, ob sie die Gespräche intensiviert.

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