Mit Union Berlin klopft Toni Leistner ans Tor zur Bundesliga. Fünf Spieltage vor Schluss ist der erstmalige Aufstieg ins Oberhaus zum Greifen nah. In der vierköpfigen Spitzengruppe ist für die drittplatzierten Hauptstädter noch alles möglich.

In der nächsten Saison erstklassig spielen kann Leistner womöglich auch dann, sollten die Eisernen den Aufstieg verpassen. Nach Informationen des ‚kicker‘ scouten der Hamburger SV und der VfL Wolfsburg den 26-jährigen Innenverteidiger. Aus der zweiten englischen Liga soll zudem Wolverhampton Wanderers Interesse bekunden.

Nur noch bis 2018 läuft Leistners Vertrag an der Alten Försterei. Zum Thema könnte der kopfballstarke Abwehrmann beim HSV vor allem dann werden, sollte es den Hanseaten nicht gelingen, Leihspieler Kyriakos Papadopoulos (Bayer Leverkusen) fest zu verpflichten.

Auch Decarli wird beobachtet

Eine zweite Alternative hat der Bundesliga-Dino bei Unions Ligarivalen und Tabellennachbarn aus Braunschweig ausgemacht. Der Schweizer Saulo Decarli steht laut ‚kicker‘ ebenfalls auf der HSV-Liste. Sportdirektor Jens Todt und Chefscout Michael Schröder statteten demnach vor knapp zwei Wochen beim Ligaspiel gegen Dynamo Dresden (1:0) einen Besuch bei der Eintracht ab.

Wie schon in 23 Einsätzen zuvor spielte Decarli erneut über die vollen 90 Minuten. Gemeinsam mit Gustav Valsvik bildet er das Braunschweiger Abwehrzentrum, das mit nur 28 Gegentreffern das erfolgreichste der Liga bildet. Sowohl für Leistner als auch Decarli gilt: Platzt der Traum vom Aufstieg, ist der Traum von der ersten Liga nicht zwangsläufig auch geplatzt.