Stolze 16 Tore und 14 Vorlagen aus 33 Saisonspielen stehen für Ezgjan Alioski zu Buche. Der mazedonische Nationalspieler vom FC Lugano ist so etwas wie die große Entdeckung der Schweizer Super League. Dabei hatte ihn sein Ex-Trainer Zdenek Zeman erst im Laufe der vergangenen Saison vom Linksverteidiger zum Offensivspieler umgeschult.

Großes Interesse an Alioski signalisieren Klubs aus der deutschen Bundesliga. In den vergangenen Tagen wurden Borussia Dortmund, die TSG Hoffenheim, Hertha BSC, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt genannt. Alioskis Berateragentur Fairplay Agency bestätigt nun auf Nachfrage gegenüber FT, dass Bundesligisten Interesse signalisieren:

Er hat noch ein Jahr Vertrag. Dass deutsche und englische Klubs interessiert sind, ist bestätigt. Anfragen aus Deutschland gab es bereits im Januar. Er wird stark umworben und im Fußball kann alles sehr schnell gehen. Vor allem, wenn Lugano den vierten Platz, der für die Europa League berechtigt, nicht halten kann. Vieles hängt von der Platzierung ab.“

Der BVB und Co. müssen also abwarten, wie sich Lugano an den verbliebenen drei Spieltagen verkauft. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den fünften Rang vier Zähler. Freuen dürfte man sich in der Bundesliga auf einen Spieler „mit hoher Qualität“, so seine Berateragentur, „er hat eine gute Technik, ist sehr schnell. Ein Linksfuß, der aber auch mit rechts schießen kann. Er ist ein kompletter Spieler, kann treffen und entscheidende Pässe spielen.“

Vertrag hat Alioski noch bis 2018. Insofern scheint fraglich, ob Lugano seinen Star unter allen Umständen halten will, sofern die Bundesligisten ernst machen – Europa League-Teilnahme hin oder her.