Max Eberl ist der Wunschkandidat für den Sportdirektorposten des FC Bayern, berichtete die ‚Sport Bild‘ am Mittwoch. Ab Sommer 2017 wolle man ihn an der Säbener Straße ins Amt heben. 2018 soll Philipp Lahm die Doppelspitze komplettieren. Die Fohlen wollen Eberl unter keinen Umständen ziehen lassen, müssen bei einem Abwerbeversuch der Münchner aber womöglich trotz des bis 2020 laufenden Vertrags machtlos zusehen.

Denn nach Informationen des ‚Express‘ besitzt der Gladbach-Manager eine Ausstiegsklausel, die ihm einen Abgang zum deutschen Rekordmeister ermöglicht. Die Kölner Zeitung zitiert Eberl mit den Worten: „Ich habe keine Ahnung, was die Zukunft bringen wird.

Zugleich betont das Borussia-Urgestein, das seit 1999 mit dem Klub verwachsen ist: „Ich kann nur sagen, dass ich einen Vertrag bis 2020 habe, mich unheimlich wohl bei Borussia fühle und mit diesem Klub noch etwas erreichen möchte. Ich habe im vollen Bewusstsein hier verlängert.“ Eine lange Vergangenheit hat Eberl allerdings auch in München. Von 1979 bis 1994 schnürte er seine Fußballschuhe für die Bayern.

Im Borussia-Park hat er mittlerweile nicht nur seine fußballerischen Fähigkeiten, sondern auch seine Manager-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Folgt im Sommer also der nächste Schritt auf der Karriereleiter? Eberl wäre jedenfalls nicht der erste, der schwach wird, wenn der große FC Bayern auf der Matte steht.