Philipp Lahm steht der Schritt ins Management des FC Bayern München bevor. Ob der Weltmeister von 2014 schon im kommenden Jahr oder erst 2018 von der Sporthose in den feinen Zwirn wechselt, ist noch offen. Bayern-Präsident Uli Hoeneß würde den 33-Jährigen am liebsten noch etwas länger auf dem Platz bewundern. „Mir wäre am liebsten, Philipp Lahm würde seinen Vertrag als Lizenzspieler bis zum 30. Juni 2018 erfüllen. Er ist noch immer ein überragender Spieler, den wir auf dem Spielfeld brauchen. Derzeit können wir ihn weder als Spieler noch als Persönlichkeit ersetzen. Er ist ja nicht umsonst unser Kapitän“, so Hoeneß.

Gesucht ist eine Zwischenlösung, die im Anschluss an der Seite von Lahm fungieren könnte. Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ könnte diese Max Eberl heißen. Der Manager von Borussia Mönchengladbach „könnte ab Sommer die Rolle als Sportdirektor in München übernehmen. Für Lahm würde für diesen Fall 2018 ein weiterer Posten in einer leitenden sportlichen Funktion geschaffen“, berichtet die Sportzeitschrift in ihrer Printausgabe vom heutigen Mittwoch.

Bis 2020 ist Eberl noch an die Borussia gebunden. Als im Juli erstmals Gerüchte über das Interesse des FC Bayern aufkamen, wiegelte Eberl noch ab. Fakt ist aber auch: Eberl ist ein langjähriger Bayer. Zwischen 1979 und 1994 schnürte er insgesamt 17 Jahre die Schuhe für den Rekordmeister. Eine große Verbundenheit ist vorhanden. Es wäre also sicherlich nicht einfach für den Gladbacher Erfolgsgaranten der vergangenen Jahre, einer Anfrage aus München zu widerstehen.