Uli Hoeneß sieht den FC Bayern vor dem Duell bei Borussia Dortmund am Samstag (18:30 Uhr) in der Außenseiterrolle. Nach dem 2:0-Sieg gegen AEK Athen am gestrigen Mittwochabend sagte der Präsident: „Dortmund hat bisher eine sehr, sehr gute Saison gespielt. Wir fahren nicht als Favorit nach Dortmund, sondern als Außenseiter. Zum ersten Mal seit langer Zeit.“

Der BVB führt die Tabelle der Bundesliga nach zehn Spielen mit 24 Punkten an. Die Bayern liegen mit vier Zählern weniger auf Platz drei. Entsprechend wächst die Kritik an Niko Kovac. Hoeneß erneuerte dennoch die Jobgarantie für den Coach. „Daran hat sich nichts geändert. Meine Aussagen gelten nicht immer nur für zwei, drei Wochen.“ Vor einem Monat hatte der Patriarch angekündigt, Kovac „bis aufs Blut“ verteidigen zu wollen.

Außerdem bezog Hoeneß Stellung zum schon jetzt legendären Rundumschlag gegen die Medien vor rund drei Wochen. „Ich würde die Pressekonferenz im Wesentlichen wieder so machen. Die Geschichte im Spiegel (Football Leaks-Enthüllungen zur Super League, Anm. d. Red.) hat bewiesen, dass sie dringend notwendig war. Das ein oder andere Wort, das ich gebraucht habe, würde ich nicht nochmal machen. Das hat mir sehr leid getan, Juan Bernat beleidigt zu haben“, so der 66-Jährige.