Bei der Suche nach einem neuen Innenverteidiger bleibt Kyriakos Papadopoulos das heißeste Eisen im HSV-Feuer. Der Grieche sitzt laut ‚Bild‘ auf „gepackten Koffern Richtung Hamburg“. Noch gibt RB Leipzig allerdings kein grünes Licht. Grund: Die anvisierte Neuverpflichtung Dayot Upamecano (RB Salzburg), ebenfalls Innenverteidiger, lässt noch auf sich warten.

Eine Einigung wird jedoch zeitnah erwartet, sodass einem halbjährigen Papadopoulos-Wechsel an die Elbe wohl nichts mehr im Wege stünde. „Ich sage nicht, dass da nichts dran ist. Es gibt Gespräche, aber es ist nichts entschieden. Im Moment kann nichts vermeldet werden, es ist nichts perfekt“, bestätigt Berater Paul Koutsoliakos der ‚Hamburger Morgenpost‘.

Die Planungen für die Abwehrzentrale wären bei den Rothosen dann aber nicht zwangsläufig abgeschlossen. Nur zwei weitere etatmäßige Innenverteidiger (Mergim Mavraj und Johan Djourou) stehen Markus Gisdol zur Verfügung.

Subotic weiter ein Kandidat?

Von der Kandidatenliste gestrichen hat der HSV laut ‚Bild‘ Neven Subotic von Borussia Dortmund. Der 28-Jährige sei nach seiner langfristigen Verletzung noch immer nicht gänzlich fit. Am Mannschaftstraining in Marbella hat Subotic bislang nicht teilgenommen. Inwieweit er Hamburg weiterhelfen könnte, sei also fraglich.

Dem Bericht der Boulevardzeitung widersprechen jedoch das ‚Hamburger Abendblatt‘ und Subotic-Berater Frieder Gamm. „Kein Klub, mit dem wir verhandeln, hat uns abgesagt“, stellt der Agent gegenüber der ortsansässigen Zeitung klar. „Er ist zu 100 Prozent im Plan seiner Genesung, das hat mir der Mannschaftsarzt vom BVB noch einmal versichert“, bleibt Gamm mit Blick auf den Fitnesszustand des Serben entspannt.

Neben dem HSV sollen weitere Bundesligisten und Vereine aus dem Ausland Interesse am Abwehrspieler zeigen. Ohnehin wird bei der Personalie Subotic erst Ende des Monats eine Entscheidung erwartet.