In der vergangenen Spielzeit hatte Lucien Favre den eigentlichen Sechser Julian Weigl zum Innenverteidiger umfunktioniert. In DFB-Pokal und Supercup durfte der 23-Jährige dann wieder auf seiner Lieblingsposition im Mittelfeld ran.

Die Vorzeichen bei Weigl haben sich geändert. Ein fast schon fest eingeplanter Verkauf des strategisch so begabten Rechtsfußes ist laut ‚kicker‘ kein Thema mehr. Mit der AS Rom, Olympique Marseille und Olympique Lyon stand Weigl dem Fachmagazin zufolge in Verbindung.

Jule interpretiert seine Rolle jetzt ein wenig offensiver, eher als Achter denn als Sechser. Er hat den richtigen Biss und die nötige körperliche Schärfe reingebracht“, lobte Michael Zorc nach den beiden starken Auftritten zuletzt.

Bis 2021 ist Weigl vertraglich noch an die Borussia gebunden. In den kommenden Monaten kann er sich nun zunächst einmal auf das rein Sportliche konzentrieren. Spätestens im Winter muss sich der fünffache Nationalspieler dann aber wieder mit seiner Zukunft befassen, denn 2020 kann der BVB nach aktuellem Stand letztmalig eine angemessene Ablöse einstreichen.