Aktuell befinden sich die Engländer im kollektiven #Itscominghome-Fieber. Sobald am Sonntag im Moskauer Luschniki der letzte WM-Pfiff verhallt ist, dürfte der englische Transfermarkt bis zu dessen Schluss am 9. August aber dann eskalieren. Die deutschen Kaderplaner sehen darin vor allem immense Möglichkeiten.

Bundesliga-Manager erwarten Domino-Effekt

Wir erhoffen uns mehr Chancen als Risiken“, analysiert etwa Bayer Leverkusen-Manager Jonas Boldt gegenüber der ‚Sport Bild‘. Sein Stuttgarter Amtskollege Michael Reschke ist sich sicher: „Der aggressivste und finanzstärkste Mitbewerber fällt in der Schlussphase des Transferfensters weg.

Das Kalkül der Bundesligisten ist klar: Bis zum englischen Transferende werden die Preise in die Höhe schnellen und die Premier League-Topklubs werden viel Geld für ihre Wunschspieler ausgeben. Im Anschluss wird das Preisniveau fallen und die bis dato aufgeblähten Kader müssen ausgedünnt werden.

Damit rechnet auch Werder-Manager Frank Baumann: „Meist setzt dann noch mal ein Domino-Effekt ein, der Personalien auf den Plan ruft, die man gar nicht vorhersagen kann.“ Aber nicht nur die etablierten Bundesligisten machen sich Hoffnungen. Auch beim Aufsteiger aus Düsseldorf hofft man auf fette Beute.

Top-Leihspieler für den Klassenkampf?

Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel rechnet sich Chancen auf das ein oder andere namhafte Leihgeschäft aus: „Wir warten gerne, bis das eine oder andere Talent für sich feststellt, dass es gut für die Karriere wäre, sich ausleihen zu lassen.