Die Transfer-Saga um Ousmane Dembélé gewinnt weiter an Brisanz. Nach Informationen von ‚Sky‘ beharrt das Umfeld des 20-Jährigen auf eine mündliche Zusage von Borussia Dortmund, laut der man Dembélé bei einem Angebot eines europäischen Topklubs die Freigabe erteilen würde.

Beim Vertragsabschluss im Sommer 2016 soll es diesbezüglich ein „Genlemen’s Agreement“ gegeben haben. Schon damals bemühte sich der FC Barcelona um Dembélé, der von Stade Rennes statt ins Camp Nou für 15 Millionen Euro zum BVB wechselte. Ähnliche Vorwürfe hatten vor einigen Jahren bereits die Berater von Robert Lewandowski geäußert, als ihr Klient auf einen Wechsel zum FC Bayern drängte, die Dortmunder aber letztlich auf den Vertrag pochten.

Noch verlaufen die neuerlichen Bedingungen der Katalanen im Sande. Ein Angebot, das bei nur 70 Millionen Euro gelegen haben soll, lehnte Dortmund kürzlich ab. Die verbesserte Offerte beträgt angeblich 110 Millionen Euro plus 30 Millionen an Bonuszahlungen.

Real-Star als Tauschobjekt?

Aus dem Tauziehen um Dembélé will sich offenbar auch Real Madrid noch nicht verabschieden. Laut dem spanischen ‚Cadena SER‘-Reporter Gerard Romero sind die Königlichen bereit, auf eine stattliche Ablöse noch einen Spieler aus den eigenen Reihen auf das Transferpaket zu schnüren, um Dembélé ins Bernabéu zu locken. Um welchen Real-Akteur es sich handeln könnte, lässt Romero offen.

Vor allem da dem Champions League-Sieger Kylian Mbappé durch die Lappen zu gehen droht, könnte Dembélé wieder in den Fokus rücken. Die besten Chancen auf eine Verpflichtung des Dribbelkünstlers hat aber nach wie vor der FC Barcelona.