Ich war positiv überrascht, als ich kurz vor Transferschluss ins Flugzeug nach Deutschland gesetzt wurde“, erklärt Anthony Annan im Gespräch mit dem norwegischen ‚fvn.fotbal‘. Der Ghanaer dachte ursprünglich, man werde nur einen kurzen Abstecher in die Bundesrepublik machen. Dass er zu Schalke 04 und nicht (wie von ihm erhofft) zum FC Sevilla wechseln sollte, teilte man dem 24-Jährigen offenbar erst unterwegs mit. „Es war anstregend, alle Leute um mich herum redeten immer wieder von Sevilla“, schickt Annan der erstgenannten Bemerkung voraus.

Dass es nicht mit dem Transfer nach Spanien klappte, nagt noch immer am defensiven Mittelfeldspieler: „Ich bin schon ein wenig enttäuscht, dass ich nicht die Chance habe, gegen Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi zu spielen.“ Aber aufgeschoben muss ja nicht aufgehoben sein. Er hoffe noch immer, erklärt Annan, irgendwann einmal in Spanien oder England spielen zu können.

Was ist aber mit Schalke 04? „Es war eine gute Entscheidung. Die ‚Knappen‘ sind ein großer Klub und es war schon ein tolles Erlebnis, vor 80.000 Zuschauern gegen Borussia Dortmund spielen zu dürfen“, schildert der Neuzugang von Rosenborg Trondheim seine ersten Eindrücke.

Eine schmerzhafte Enttäuschung musste er dabei aber schon erleben. „Ich verdiene mehr als in Norwegen, bekomme aber nicht das Gehalt, dass ich mir erhofft hatte. Sollte ich gut für den Klub spielen, hoffe ich, dass sich dies ändert.



Verwandte Themen:

- Schalke 04: Tönnies macht Magath Feuer - 07.02.2011