Der FSV Mainz 05 hat Heiko Herrlich als potenziellen Nachfolger des geschassten Sandro Schwarz ins Visier genommen. Laut einem Bericht des ‚kicker‘ ist der 47-Jährige „ein heißer Kandidat für den Posten“. Herrlich war im Dezember 2018 bei Bayer Leverkusen entlassen worden und ist seitdem auf der Suche nach einer festen Anstellung.

Dass dieses Mal ein externer Kandidat bevorzugt wird, bekräftigt Mainz-Sportchef Rouven Schröder: „Mainz hat viele Trainer hier ausgebildet, diesmal werden wir mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Trainer verpflichten, der mit Mainz 05 intern bisher nicht zu tun hatte.“

Tradition wird durchbrochen

Zur Einordnung: Neben Schwarz machten auch Jürgen Klopp (2001-2008) und Thomas Tuchel (2009-2014) ihre ersten Schritte am Bruchweg. Dazwischen respektive anschließend versuchten sich Jörn Andersen und Kasper Hjulmand mehr oder weniger erfolglos. Einzig Martin Schmidt durchbrach ein wenig die Mainzer Phalanx der Trainer-Eigengewächse.

Bis auf weiteres wird der vorherige Schwarz-Assistent Jan-Moritz Lichte nun das Training der Mainzer leiten. Dass schon vor dem Ende der Länderspielpause ein neuer Cheftrainer installiert wird, ist sehr wahrscheinlich.