Laut einem Bericht des südafrikanischen ‚Soccerladuma‘ zeigen die Bundesligisten Borussia Dortmund und Werder Bremen Interesse an dem internationalen Toptalent Lyle Foster. Der U20-Nationalspieler Südafrikas hat sich demnach in die Notizbücher der beiden deutschen Vereine gespielt. Dem Mittelstürmer wird in seinem Heimatland eine glorreiche Zukunft vorausgesagt. Er debütierte in dieser Saison in der höchsten Spielklasse seines Landes. Dabei gelang dem 17-Jährigen in drei Auftritten immerhin schon ein Assist.

Foster würde in das Beuteschema der beiden Bundesligisten passen. Bremen hatte erst im September die Verpflichtung des ebenfalls 17-jährigen Joshua Sargent bekanntgegeben. Die Norddeutschen haben unter Geschäftsführer Frank Baumann erkannt, dass es gilt, vielversprechende Talente schon früh an die Weser zu holen. Dort sollen sie zunächst in der zweiten Mannschaft aufgebaut und an die ganz große Bühne herangeführt werden. Denn haben die Youngster schon nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht, liegen ihre Ablösesummen weit außerhalb des Budgets von Werder.

Auch der BVB mischt mit

Sollte die Dortmunder den blutjungen Stürmer verpflichten, könnte er ebenfalls zunächst Zeit in der U23 der Westfalen bekommen, um sich an die Schnelligkeit des deutschen Fußballs zu gewöhnen. Er hätte dort mit Jadon Sancho und Denzeil Boadu prominente Mitspieler, die nach ihrem Wechsel von Manchster City in diesem Sommer denselben Weg gegangen sind.

Interessant sind die frühen Verpflichtungen von vielversprechenden Spielern auch für den BVB. Die Transfers der Talente Dan-Alex Zagadou und Sancho in diesem sowie Ousmane Dembélé und Emre Mor im vorherigen Sommer sind Belege für die Strategie der Borussen, zeitig in auffällige Spieler zu investieren.

ScoutingFT-Meinung: Foster ist hoch veranlagt. Er hat sich auf die Scoutingliste von Dortmund und Bremen gespielt. Für beide Vereine wäre eine mögliche Ablöse stemmbar. Nun steht der Spieler vor der Entscheidung, dem Ruf des BVB zu folgen oder Werder zu wählen. Dort hätte er mutmaßlich größere Chancen auf Spielanteile in näherer Zukunft. Somit wäre Bremen wohl die bessere Wahl für den Südafrikaner.