Luca Waldschmidt vom SC Freiburg kann sich einen Wechsel zum FC Bayern gut vorstellen. „Das ist der größte und erfolgreichste Klub Deutschlands. Für diesen Verein aufzulaufen, wäre etwas ganz Besonderes“, sagt der Jung-Nationalspieler im Interview mit ‚t-online.de‘, fügt allerdings pflichtbewusst hinzu: „Das ist ein Thema, mit dem ich mich bislang nicht allzu sehr befasse.“

„Real ziemlich geil“

Im Ausland präferiert Waldschmidt einen weiteren außerordentlich erfolgreichen Klub. „Es gibt einige Vereine, über die man sagen kann, dass sie das Maß aller Dinge sind: In Deutschland ist das der FC Bayern. Europaweit finde ich Real Madrid ziemlich geil“, so der Torschützenkönig der U21-EM 2019.

Waldschmidt begründet sein Faible für Real: „Das Stadion, der besondere Status dieses Klubs. Und: Ich mag es in weißen Fußballschuhen zu spielen und habe grundsätzlich ein Faible für die Farbe Weiß (lacht). Außerdem spielt dort Toni Kroos.“ Sein vorrangiges Ziel sei es jedoch erstmal, „nie still zu stehen“ – was ihm in den vergangenen Monaten gut gelungen ist.

Karriere-Beschleuniger Freiburg

Nach seinem Wechsel vom Hamburger SV zum SC Freiburg im Sommer 2018 ging es für Waldschmidt stetig bergauf. Zunächst etablierte sich der Stürmer in der Bundesliga, ehe er mit neun Toren zum Vize-Europameisterschaftstitel der deutschen U21 beitrug. Im Oktober stieg der 23-Jährige schließlich zum A-Nationalspieler auf, die EM 2020 hat er fest im Blick.

Derzeit laboriert Waldschmidt infolge eines Zusammenpralls mit Torhüter Aleksandr Gutor aus dem Länderspiel gegen Weißrussland an Gesichts-, Sprunggelenks- und Knieverletzungen, ist jedoch „sicher, im neuen Jahr wieder voll angreifen“ zu können. Zunächst weiterhin im Trikot des SC Freiburg, für die Zukunft setzt sich Waldschmidt dann selbst aber keine Limits – wie seine Träume vom FC Bayern und Real Madrid unterstreichen.