Bayern München, Manchester City, Real Madrid, der FC Barcelona – kaum ein europäischer Topklub hat sich den Namen Frenkie de Jong in den vergangenen Monaten nicht notiert. Den Zuschlag für den kommenden Sommer könnte nun aber Paris St. Germain erhalten.

Die niederländische Zeitung ‚De Telegraaf‘ berichtet am heutigen Freitag, dass sich de Jong für den Tuchel-Klub entschieden hat. Eine PSG-Delegation soll gestern in Amsterdam gewesen sein und sei bereit, die von Ajax-Sportdirektor Marc Overmars geforderten 75 Millionen Euro hinzublättern.

Overmars habe den Besuch aus Frankreich bestätigt, eine finale Einigung sei aber noch nicht getroffen worden. Viele weitere Klubs zeigen Interesse, so der Funktionär des niederländischen Rekordmeisters.

Neuer Eredivisie-Rekord

Geht der de Jong-Deal zu den kolportierten 75 Millionen Euro über die Bühne, wird der bisherige Rekord der niederländischen Eredivisie pulverisiert. Teuerster Abgang ist aktuell Davinson Sánchez, der 2017 für 40 Millionen zu Tottenham Hotspur wechselte – ebenfalls von Ajax Amsterdam.

Und auch den Abgang von de Jong werden die Niederländer nicht verhindern können. PSG sucht bereits seit dem vergangenen Sommer einen neuen Mann für die Mittelfeldzentrale, zudem zeichnet sich ein Abschied von Adrien Rabiot ab. Mit dem 21-jährigen Nationalspieler der Niederlande könnte dem Scheichklub bald ein dicker Fisch ins Netz gehen.