Rouven Schröder hat die Schwierigkeiten für Mainz 05 auf dem Transfermarkt erläutert. Der ‚Bild‘ sagt der Sportvorstand: „Wir schauen grundsätzlich erst mal in Deutschland. Da gibt es genügend Spieler, die wunderbar zu uns passen würden, aber bei den besten Zweitliga-Spielern stehen wir beispielsweise in Konkurrenz mit Schalke, Hoffenheim, Gladbach – und da haben wir beim Gehalt dann keine Chance.“

Entsprechend häufig wandert der Blick der 05er nach Frankreich. Prinzipiell dürfe man bei Transfers „nicht politisch denken“, so Schröder, der hinzufügt: „Gibt man nach einem halben Jahr Fischer wieder ab, weil er sich nicht hundertprozentig mit unserem Weg identifizieren kann und ungeduldig wird, ist es klar, dass das erst einmal negativ bewertet wird. Aber dann ist es meine Aufgabe, wenigstens einen wirtschaftlichen Verlust zu vermeiden. Man darf keine Angst vor Kritik haben. Ich bin immer von den Spielern überzeugt, die ich verpflichte.“