Immer wieder hatte Pep Guardiola, Trainer von Manchester City, betont, dass er mit dem Spielermaterial auf den Außenverteidiger-Positionen unzufrieden sei. Infolgedessen wurden die Verträge mit Bacary Sagna, Gaël Clichy und Pablo Zabaleta nicht verlängert. Nun verdichten sich die Vorzeichen, dass die Citizens Ersatz für die abgegebenen Außenverteidiger gefunden haben, die eher den Vorstellungen des ehemaligen Trainers des FC Bayern Münchens entsprechen.

Wie der britische ‚Telegraph‘ berichtet, haben sich City und die Tottenham Hotspur auf einen Wechsel von Kyle Walker verständigt. Dem Bericht zufolge haben sich die beiden Schwergewichte der Premier League auf eine Ablöse in Höhe von 57 Millionen Euro geeinigt.

Rekordtransfer?

Bereits seit längerer Zeit baggerte City am 27-Jährigen, der mit den Spurs die vergangene Saison auf einem hervorragenden zweiten Platz abschloss. Sollte der Transfer letztendlich wirklich zu den kolportierten Bedingungen über die Bühne gehen, würde Walker genauso viel kosten wie David Luiz, der 2014 für die Rekordsumme für einen Verteidiger von Paris St. Germain zum FC Chelsea gewechselt war. Walker war 2009 für 5,9 Millionen Euro von Sheffield United zu den Spurs gekommen. In der kürzlich beendeten Spielzeit absolvierte der 27-fache Nationalspieler der Three Lions 39 Pflichtspiele.

Auch Mendy kommt

Benjamin Mendy von der AS Monaco steht ebenfalls kurz vor dem Wechsel zu Guardiola. Die beiden Vereine nähern einander an. Zwar forderte der französische Meister noch kürzlich 57 Millionen Euro für den 22-Jährigen, doch inzwischen soll City sein Angebot auf 45 Millionen Euro erhöht haben.

Dem Vernehmen nach bestehen gute Chancen, dass es einen Durchbruch bei den Verhandlungen bis zum Ende der laufenden Woche geben könnte. Der Linksverteidiger liebäugelt seit geraumer Zeit mit einem Wechsel in die englische Premier League und könnte sich ein Engagement bei den Himmelblauen gut vorstellen.

Fast fixFT-Meinung: Dass Guardiola seine Außenverteidigung komplett umgestalten möchte, ist seit längerer Zeit bekannt. Die Namen Mendy und Walker geisterten diesbezüglich immer wieder durch die englische Yellow Press. Dennoch wären diese Transfers, die in der Summe um die 100 Millionen Euro kosten könnten, ein echter Paukenschlag auf dem internationalen Transfermarkt und ein Fingerzeig an die Konkurrenz.