Mit nur drei gelernten Innenverteidigern ging Manchester City in die neue Saison – ein fataler Fehler, wie sich nun herausstellt. Anfang September zog sich Aymeric Laporte einen Knorpelschaden im Knie zu: Hinrunden-Aus. Und auch John Stones hat es erwischt.

Auf der Pressekonferenz vor dem Champions League-Spiel bei Shakhtar Donetsk teilte Pep Guardiola mit, dass sich der 25-Jährige beim Training am heutigen Dienstagmorgen verletzt hat: „Das Problem ist muskulös. Vier bis fünf Wochen“ werde Stones fehlen.

Einziger verbliebener Innenverteidiger ist somit Nicolás Otamendi. Alternativ könnte noch Mittelfeldmann Fernandinho ins Abwehrzentrum rücken. „Es ist eine unglaubliche Herausforderung mit nur einem Innenverteidiger“, weiß Guardiola, dass die ambitionierten Ziele der Skyblues nun umso schwieriger zu realisieren sein werden.

„Ich mag diese Situation“

Beim englischen Meister will man den Kopf aber nicht in den Sand stecken: „Was wir nicht tun werden, ist uns zu beschweren, dass sie nicht spielen können. Fußball ist nicht, wie man mit guten Situationen umgeht, sondern mit schlechten“, so Guardiola.

Der City-Coach nennt die U23-Spieler Eric García (18) und Taylor Harwood-Bellis (17) als Optionen für den neuen Engpass. Keine A-Lösungen – die können den Weg nach Manchester erst im Winter finden. Zuletzt machten Gerüchte um Milan Skriniar von Inter Mailand die Runde. Guardiola jedenfalls betont in gewohnt selbstbewusster Manier: „Ich bin bereit für die Herausforderung. Ich mag diese Situation.“