Real Madrid scheint sich festgelegt zu haben. Paulo Dybala soll der nächste große Transfer des spanischen Tabellenführers werden. Wie die ‚Sun‘ berichtet, hat der Nobelklub schon ein erstes Angebot bei Juventus Turin eingereicht, um den Deal möglichst frühzeitig abzuwickeln. Rund 90 Millionen Euro Ablöse plus die Dienste von Álvaro Morata sollen die Bianconeri überzeugen.

Weil die Juve-Bosse aber wissen, dass Dybala der absolute Wunschspieler der Madrilenen ist, wollen sie mehr herausschlagen. So forderten sie dem Boulevardblatt zufolge im Gegenzug Toni Kroos oder Luka Modric. Die beiden Mittelfeldspieler stehen schon länger auf der Turiner Liste. Florentino Pérez lehnte einen solchen Tausch aber postwendend ab.

Festgefahren sind die Gespräche zwischen den beiden Klubs an diesem Punkt aber mit Sicherheit nicht. Denn zum einen soll Dybala aller Treuebekenntnisse zum Trotz begeistert sein von der Vorstellung, in der kommenden Saison im Estadio Bernabéu aufzulaufen. Zum anderen könnte Juve den Argentinier durchaus entbehren und würde bei einer Summe in Richtung von 100 Millionen Euro wohl kaum nein sagen.

FT-Meinung: Dybala wird regelmäßig mit Topklubs wie dem FC Barcelona, Bayern München oder Real Madrid in Verbindung gebracht. Und der 23-Jährige nimmt es dankend an, verbessert dies doch seine Verhandlungsposition bezüglich einer Vertragsverlängerung bei Juve. Sollte Real tatsächlich ernst machen bei Dybala, ist aber auch ein Wechsel im kommenden Sommer nicht abwegig.