Vor einigen Wochen überraschte Marco Fassone, Sportdirektor vom AC Mailand, mit folgender Aussage: „Raiola (Berater von Donnarumma, Anm. d. Red.) hat uns darüber informiert, dass sich Donnarumma endgültig entschieden hat, seinen Vertrag nicht zu verlängern. Wir wurden völlig überrascht und hatten zuversichtlich gehofft, dass Donnarumma der Torhüter ist, mit dem Milan in die Zukunft geht und um den wir eine Mannschaft aufbauen können. Das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

Nun bietet sich ein völlig anderes Bild. Gianluigi Donnarumma und der AC Mailand gehen offenbar doch in eine gemeinsame Zukunft. Wie die ‚Gazzetta dello Sport‘ berichtet, steht der Schlussmann kurz vor der Unterschrift unter einen neuen Fünfjahresvertrag.

Ausstiegsklauseln und Geldregen für Donnarumma

Der neu ausgehandelte Kontrakt ist im Vergleich zur vorherigen Offerte finanziell deutlich angehoben worden. So meldet das italienische Fachblatt ebenso wie ‚Sky Italia‘, dass dem als Nachfolger von Gianluigi Buffon in der Squadra Azzurra gefeierten Keeper sechs Millionen Euro pro Jahr winken sollen.

Des Weiteren beinhaltet das neue Arbeitspapier des Youngsters offenbar zwei Ausstiegsklauseln. Demnach kann der 18-Jährige die Lombarden bis 2018/19 für festgeschriebene 50 Millionen Euro verlassen, sofern sie nicht in der Champions League vertreten sind. Qualifiziert sich Milan für die Königsklasse, müssen Interessenten 100 Millionen Euro auf den Tisch legen.

PSG schaut in die Röhre

Den Informationen des ‚Sky Italia‘-Journalisten Fabrizio Romano‏ zufolge liegt Donnarumma ebenso ein Angebot von Paris St. Germain vor, das den Torhüter mit einem Jahressalär von 13 Millionen Euro in die französische Hauptstadt locken möchte.

Heißes ThemaFT-Meinung: Die Vertragsgespräche mit Donnarumma haben sich zu einer Posse entwickelt. Erst die offizielle Bekanntmachung vom AC Milan, dass der Youngster seinen auslaufenden Kontrakt definitiv nicht verlängern werde und nun zeichnet sich doch ein langfristiger Verbleib ab – zu stark verbesserten Konditionen. Sollte es sich in der Tat so entwickeln, hätte Raiola wieder einmal das finanzielle Maximum aus einem Verein herausgepresst bekommen.