Leipzig: Umdenken bei Kluivert | Sörloth wieder weg?

Weder Justin Kluivert noch Alexander Sörloth überzeugen bislang bei RB Leipzig so richtig. Ihre Perspektive bei den Sachsen ist dennoch unterschiedlich gut.

Justin Kluivert im Dribbling
Justin Kluivert im Dribbling ©Maxppp

Unter dem Begriff ‚brotlos‘ lässt sich vieles zusammenfassen, was Justin Kluivert (22) im Zuge seiner Leihe bislang so auf den Platz bringt. Gute Ansätze in puncto Dribbling und Geschwindigkeit sind erkennbar, einen reellen Mehrwert liefert der Außenstürmer seinem Team allerdings bislang nur äußerst selten. Ein Treffer und eine Vorlage in 26 Pflichtspielen sind eine magere Bilanz.

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Dennoch hegt man bei RB Leipzig offenbar neuerdings die Absicht, Kluivert fest von der AS Rom zu verpflichten. Für dieses Umdenken hat laut einem Bericht des ‚kicker‘ der künftige Trainer Jesse Marsch gesorgt, der in seinem präferierten System im Gegensatz zu Julian Nagelsmann stets echte Flügelspieler benötigt. Die Ablöse für Kluivert taxiert das Fachmagazin auf zwölf Millionen Euro, eine Kaufoption wurde vor der Saison nicht vereinbart.

Sörloth darf gehen

Etwas effektiver als Kluivert kommt in der zweiten Saisonhälfte Alexander Sörloth (25) daher. Vier Treffer und zwei Vorlagen seit dem Jahreswechsel sind zumindest eine annehmbare Bilanz für den Mittelstürmer, der im vergangenen Sommer für 20 Millionen Euro von Crystal Palace gekommen war.

Eine fixe Perspektive hat Sörloth dem ‚kicker‘ zufolge bei den Leipzigern allerdings nicht. Möglich sei ein Verkauf im Anschluss an die laufende Saison, sofern sich ein Abnehmer finde, der jene 20 Millionen auf den Tisch legt. Realistisch erscheint ein solches Szenario eigentlich nicht, aber womöglich besteht an dieser Stelle noch Verhandlungsbereitschaft.

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