Eberl: Wechselverbot für Pléa – Hazard-Abschied im Sommer?

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Die Hinserie beendete Borussia Mönchengladbach auf einem starken dritten Platz. Folgerichtig stehen die Leistungsträger der Fohlen bei der in- und ausländischen Konkurrenz auf dem Einkaufszettel. Max Eberl hat nun Wasserstandsmeldungen abgegeben.

Max Eberl hat mal wieder gut lachen
Max Eberl hat mal wieder gut lachen ©Maxppp

Borussia Mönchengladbach möchte im kommenden Sommer das Comeback in der Champions League feiern. Damit das gelingt, sollen im Winter keine Leistungsträger den Niederrhein verlassen, wie Manager Max Eberl versichert.

Wechselverbot für Pléa

In Alassane Pléa hat der Kaderplaner endlich den gesuchten Stürmer gefunden. Nach einem herausragenden halben Jahr in Mönchengladbach fühlt sich der Angreifer aber bereits zu Höherem berufen und sprach von seinem aktuellen Arbeitgeber zuletzt als „Zwischenschritt“. Gegenüber der ‚Bild‘ weiß Eberl die Worte einzuordnen.

Ich bin froh über einen Spieler mit großen Ambitionen, es würde mich eher beunruhigen, wenn Lasso in Gladbach schon seine Endstation sieht. Aber dass er vor 2020 wechselt, schließe ich aus“, spricht Eberl in Sachen Pléa ein Machtwort.

Hazard-Abschied im Sommer?

Anders sieht die Situation bei Thorgan Hazard aus. Da der Vertrag des Belgiers 2020 ausläuft, hat sich längst Borussia Dortmund in Stellung gebracht, das für die kommende Saison einen Nachfolger für Christian Pulisic sucht. Einen Wechsel bis Ende dieses Monats schließt Eberl zwar aus, im Sommer könnten dem Manager aber die Hände gebunden sein.

Dass er jetzt im Winter geht, ist ausgeschlossen. Richtig ist, dass ein Verein wie Gladbach auch auf Ablösesummen angewiesen ist. Wenn Thorgan also tatsächlich nicht verlängert, dann will und muss er sicher im Sommer den nächsten Schritt in seiner Karriere machen“, macht sich Eberl keine Illusionen, „aber ich habe ihn noch lange nicht aufgegeben, wir werden um ihn kämpfen.

Keine Verhandlungen wegen Herrmann

Reservist Patrick Herrmann könnte bereits im Januar den Niederrhein verlassen. Konkrete Verhandlungen hat Eberl mit dem VfB Stuttgart aber noch nicht geführt: „Ja, VfB-Sportchef Michael Reschke hat angefragt, aber es ging noch nicht so weit, dass wir final über eine Ablöse gesprochen haben. Wir wollen Patrick nicht unbedingt abgeben. Im Moment sieht es zu 80, 90 Prozent so aus, dass er bleibt.“

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