Krisen-Riesen: Uniteds Auferstehung – Barça & Juve nur Mittelmaß

Drei der größten Klubs Europas stecken in einer handfesten Krise. Während Manchester United am gestrigen Samstag einen Befreiungsschlag landete, taumeln der FC Barcelona und Juventus Turin weiter.

Cristiano Ronaldo lässt sich feiern
Cristiano Ronaldo lässt sich feiern ©Maxppp

Es wurde eng für Ole Gunnar Solskjaer: Das 0:5 gegen den FC Liverpool vor Wochenfrist zeigte Manchester United die Grenzen auf. Der Trainer durfte dennoch weitermachen – und rechtfertigte am gestrigen Samstag das Vertrauen.

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Mit 3:0 gewannen die Red Devils bei Tottenham Hotspur und konnten sich dabei einmal mehr auf ihren Superstar verlassen. Cristiano Ronaldo gab in der 39. Minute den Dosenöffner, Edinson Cavani (65.) und Marcus Rashford (86.) legten nach.

Solskjaer wählte in London einen extrem pragmatischen Ansatz und ordnete sein Team im 3-4-1-2 an. Gleich sieben defensiv orientierte Feldspieler standen in der Startelf. Neuzugang Jadon Sancho saß einmal mehr 90 Minuten lang auf der Bank. United spring durch den Sieg erstmal auf Rang fünf der Premier League.

Barjuans Barça nur Remis

Sergio Agüero Barça-Alavés 2021

Mehr als 1.000 Kilometer südlich von London stand am Samstagabend ein anderer europäischer Riese unter Druck. Im ersten Spiel nach der Trennung von Trainer Ronald Koeman kam der FC Barcelona gegen Deportivo Alaves vor heimischer Kulisse nicht über ein 1:1 hinaus.

Interimscoach Sergi Barjuan setzte auf das altbewährte 4-3-3 und auf die beiden Teenager Gavi (17) und Nico (19) im Mittelfeld. 80 Prozent Ballbesitz reichten Barça nicht zu drei Punkten, da Luis Rioja (52.) die Führung durch Memphis Depay (49.) egalisierte. Die Katalanen bleiben Tabellenneunter.

Juve seit drei Spielen sieglos

Auch in Italien kommt ein Schwergewicht weiter nicht von der Stelle. Das gestrige 1:2 bei Hellas Verona war für Juventus Turin das dritte sieglose Spiel in Folge und gleichbedeutend mit dem Abrutschen auf Rang acht der Serie A. Bei einem Spiel mehr beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter SSC Neapel schon 13 Zähler.

Nach einem Doppelpack von Giovanni Simeone (11., 14.) rannte Juve in Verona früh einem 0:2-Rückstand hinterher. Der Anschlusstreffer des Ex-Schalkers Weston McKennie (80.) kam zu spät. „Juve, schäme dich“, titelt heute die ‚Tuttosport‘.

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