Champions League: Die Top-Elf des Spieltags

Der 4. Spieltag in der Champions League liegt hinter den Beteiligten. Von den deutschen Teams schaffte nur der FC Bayern einen Dreier, Bayer Leverkusen gelang bei Shakhtar Donetsk immerhin ein Teilerfolg. In Abstimmung mit seinen Partnerseiten FootMercato und Fichajes hat FussballTransfers eine Top-Elf zusammengestellt.

Bernd Leno hat sich seine Nominierung redlich verdient
Bernd Leno hat sich seine Nominierung redlich verdient ©Maxppp
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Bernd Leno (Bayer Leverkusen):Labern“ habe noch nie jemanden in die Nationalmannschaft gebracht, gab der 21-Jährige nach seiner überragenden Leistung beim 0:0 gegen Shakhtar Donetsk kund. Beurteilt man nur die aktuelle Form, hätte Leno eine Nominierung mehr als verdient gehabt. Gegen wuselige Shakhtar-Brasilianer hielt der Ex-Stuttgarter Bayer bis zum Schluss im Spiel.

Darijo Srna (Shakhtar Donetsk): Den Kroaten als Rechtsverteidiger zu bezeichnen, ist blanker Hohn. Außenstürmer mit Defensivaufgaben trifft es wohl deutlich besser. Zahlreiche Flankenläufe setzte Srna gegen Bayer an. Boenisch und Son hatten ihre liebe Mühe und konnten sich das eine oder andere Mal bei Leno bedanken, dass die Shakhtar-Angreifer die Hereingaben nicht verwerteten.

Miranda (Atlético Madrid): Gegen die Stürmer von Austria Wien kaum gefordert, schaltete sich der Brasilianer immer wieder ins Angriffsspiel ein. Besorgte den ersten von vier Treffern mit einem Linksschuß höchstselbst. In dieser Form ein Kandidat für Felipe Scolari.

Konstantinos Manolas (Olympiakos Piräus): Beim eminent wichtigen Sieg der Griechen über Benfica Lissabon war der 22-Jährige die entscheidende Figur. Erzielte in der Anfangsphase das 1:0 und war gegen Spielende der Turm in der Abwehrschlacht. Am gestrigen Abend besser als sein berühmter Landsmann Sokratis vom BVB, dessen Fehler dem 0:1 vorausging.

Filipe (Atlético Madrid): Gesegnet mit einem tollen linken Fuß. Benötigte diesen bei seinem Abstaubertor gegen die Austria allerdings nicht wirklich. Ansonsten viel unterwegs, brachte schöne Flanken und verdiente sich so die Bestnote.

Sergio Busquets (FC Barcelona): Organisator im Kurzpassfestival der Katalanen. Brachte gefühlte 200 Pässe zielsicher an den Mann, also an Xavi. Seinen Kopfballtreffer zum 2:0 erzielte er aus dem Abseits, was seine überragende Leistung allerdings nicht schmälert.

Aaron Ramsey (FC Arsenal): Mikel Arteta organisiert und Aaron Ramsey knipst – so seit Wochen die Arbeitsteilung beim FC Arsenal. Gegen den BVB verwandelte der Waliser den ersten Torschuss der ‚Gunners‘ zur Führung. Hätte danach noch einen nachlegen können. Lieferte sich rassige Duelle mit den Dortmunder Kreativspielern.

Cristiano Ronaldo (Real Madrid): Acht Treffer in vier Begegnungen belegen, wie wichtig der Portugiese für die ‚Königlichen‘ ist. Wurde bei seinem zwischenzeitlichen 1:1 gegen Juventus (Endstand 2:2) mustergültig von Benzema in Szene gesetzt. War auch in den Zweikämpfen sehr präsent.

Lionel Messi (FC Barcelona): Vier Ligaspiele wartet Lionel Messi in der Primera Division auf ein Erfolgserlebnis. Gegen Milan (3:1) traf der kleine Argentinier zunächst vom Punkt und dann aus dem Spiel heraus. Sollte es jemals eine Formkrise gegeben haben, war davon am gestrigen Abend nichts zu sehen.

Sergio Agüero (Manchester City): Doppelpack des anderen kleinen Argentiniers beim 5:2 gegen ZSKA Moskau. Hat in Negredo (s.u.) den perfekten Sturmpartner gefunden. Wurde allerdings auch von den schwachen Russen sträflich alleine gelassen.

Álvaro Negredo (Manchester City): Mal spielt Džeko, mal er. Rechtfertigte seine Aufstellung mit einem Dreierpack und durfte sich den Spielball mit nach Hause nehmen. Ist wuchtig, präsent und hat einen enormen linken Fuß. Wird sich mit Fernando Torres und dem Neu-Spanier Diego Costa ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Stammplatz in der Offensive der ‚Furia Roja‘ liefern.

Auf der Bank: Roberto (Olympiakos Piräus), Per Mertesacker (FC Arsenal), Arturo Vidal (Juventus Turin), Samir Nasri (Manchester City), Samuel Eto'o (FC Chelsea)

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