Einer muss noch kommen: Die größte BVB-Baustelle

Seit Ende November agiert der BVB ausnahmslos mit Dreierkette. Dabei ist die Personaldecke in der Innenverteidigung nicht besonders dick. Im Sommer dürfte Michael Zorc deshalb nachlegen.

Mats Hummels mit Teamkollege Dan-Axel Zagadou
Mats Hummels mit Teamkollege Dan-Axel Zagadou ©Maxppp

Am vergangenen Samstag beim 4:0 gegen Schalke bildeten Lukasz Piszczek, Mats Hummels und Manuel Akanji die Innenverteidigung. Viele weitere Optionen hätte der BVB-Kader nach der Verletzung von Dan-Axel Zagadou auch nicht mehr hergegeben.

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Dass Lucien Favre nach gut einer Stunde den bislang wenig berücksichtigten Leonardo Balerdi ins Spiel brachte, dürfte ein Fingerzeig gewesen sein. Schließlich wäre der 21-jährige Argentinier die einzige echte Alternative, sollte sich einer der drei oben Genannten verletzen oder aus anderen Gründen ausfallen.

Im Sommer muss was passieren

Was die Abwehrzentrale betrifft, ist der Dortmunder Kader auf Kante genäht. Um nicht unnötig eine Option zu verlieren, wurde erst gestern der Vertrag des inzwischen 34-jährigen Piszczek verlängert.

Darüber hinaus wird sich Michael Zorc in den kommenden Wochen nach weiterem Personal umsehen. Zumal auch Akanji in Favres Gunst nicht mehr so weit oben steht und bei entsprechendem Angebot gehen dürfte. Interesse bekundet nach FT-Informationen der FC Arsenal.

Passende Kandidaten?

Die Frage lautet allerdings – vor allem in Zeiten der Coronakrise: Wer kommt für den BVB infrage, ist gleichzeitig bezahlbar und könnte die Kader-Qualität weiter anheben?

Die bislang gehandelten Ravil Tagir (17, Altinordu), Lucas Martínez Quarta (24, River Plate), Mohamed Simakan (20, Racing Straßburg) und Kristoffer Ajer (22, Celtic Glasgow) wären wohl keine Sofort-Verstärkungen.

Anders ist das bei Malang Sarr vom OGC Nizza. Der Vertrag des 20-Jährigen läuft aus, sein Weg könnte in die Bundesliga führen. Die besten Karten hat nach FT-Infos aber momentan Bayer Leverkusen.

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