Coman: Der missglückte Versuch mit Zahavi

Pini Zahavi brachte Neymar zu PSG, David Alaba zu Real Madrid und feilschte um den neuen Vertrag für Robert Lewandowski beim FC Bayern. Sein Mandat für Kingsley Coman hat er jedoch verloren. Dafür gibt es Gründe.

Kingsley Coman spielt seit 2015 für den FC Bayern
Kingsley Coman spielt seit 2015 für den FC Bayern ©Maxppp

So recht glauben weder der FC Bayern noch Kingsley Coman (25) daran, dass man in den Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung über 2023 hinaus noch zueinander findet. Entsprechende Berichte von ‚Spox.com‘ und ‚Goal.com‘ kann FT bestätigen.

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Coman ließ deshalb schon im vergangenen Sommer den Markt sondieren. Und zwar von keinem Geringeren als Star-Vermittler Pini Zahavi, der das Mandat besaß, den Flügelstürmer bei englischen Klubs anzubieten.

Die Zusammenarbeit war von vorneherein auf den Sommer 2021 befristet. Eine Verlängerung hätte es nur gegeben, wenn Zahavi ein Angebot eines Topklubs an Land gezogen hätte.

Interesse von Chelsea und United

Das war jedoch nicht der Fall, sodass der Israeli und Coman wieder getrennte Wege gehen. Lediglich einige Interessensbekundungen konnte Zahavi sammeln. Nach FT-Informationen handelte es sich dabei um den FC Chelsea und Manchester United.

Uninteressanter wird Coman für Europas Elite mit der Zeit nicht. Unterschiedliche Gehaltsvorstellungen stehen einer Verlängerung in München im Weg, weshalb ein Verkauf ein Jahr vor Vertragsende im Sommer 2022 das plausibelste Szenario ist. Zahavi wird dabei – Stand jetzt – nicht mitmischen.

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