Auf dem Prüfstand: Dortmunds Plan mit Reinier

Jetzt gilt es für Reinier. Will der Brasilianer das Gastspiel bei Borussia Dortmund noch zu einem Erfolg werden lassen, muss er in den kommenden Monaten liefern. Andernfalls droht ein vorzeitiger Abbruch der Leihe.

Reinier in einem Testspiel
Reinier in einem Testspiel ©Maxppp

Bislang knapp 350 Pflichtspielminuten verteilt auf 20 Einsätze sind einfach zu wenig für einen Fußballer der Güteklasse von Reinier. Der offensive Mittelfeldspieler aus Brasilien, regulär bei Real Madrid unter Vertrag, hat seine zweite Leihsaison bei Borussia Dortmund angetreten und soll in den kommenden Monaten endlich den erhofften Sprung machen.

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Andernfalls könnte das Thema BVB vorzeitig beendet sein. Wie die ‚Bild‘ berichtet, wollen Sportdirektor Michael Zorc und dessen designierter Nachfolger Sebastian Kehl Reiniers Situation nach der Hinrunde bewerten und eine Entscheidung über dessen Verbleib bis zum Sommer treffen.

Vorzeitiger Abschied?

Gelingt es dem 19-Jährigen, sein Niveau anzuheben und zunehmend Spielzeit zu sammeln, dürften ihn die Schwarz-Gelben wie vorgesehen bis Juni 2022 behalten. Bleibt eine merkliche Steigerung allerdings aus, ist laut ‚Bild‘ auch ein Leih-Abbruch denkbar. Dann könne es vorzeitig zurück nach Madrid gehen.

Die Königlichen hatten Reinier im Januar 2020 gegen eine Ablöse von 30 Millionen Euro von Flamengo Rio de Janeiro verpflichtet und ein halbes Jahr später nach Dortmund verliehen. In diesem Sommer gewann der begnadete Techniker mit Brasilien olympisches Gold und kam mit viel Selbstvertrauen aus der Sommerpause. In der Bundesliga durfte er seitdem aber noch nicht wieder auflaufen.

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