Dimata-Berater kündigt Entscheidung an: „Wolfsburg ist ein spannendes Projekt“

Im Januar hieß es, dass der Wechsel von Landry Dimata zum VfL Wolfsburg bereits beschlossene Sache sei. Doch das 19-jährige Sturmjuwel ist nach wie vor auf dem Markt. Mit FT spricht dessen Berater Didier Frenay über das Wolfsburger Interesse, andere Angebote und die Suche nach dem richtigen Verein.

Landry Dimata könnte im Sommer in die Bundesliga wechseln
Landry Dimata könnte im Sommer in die Bundesliga wechseln ©Maxppp

Landry Nany Dimata ist einer der Shootingstars der belgischen Jupiler Pro League. In seiner ersten Spielzeit als Profi war der 19-jährige Stürmer bereits an 15 Toren direkt beteiligt. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass seine erste Profisaison für den KV Oostende gleichzeitig seine letzte sein wird. Schon im Januar wurde Dimata mit dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Spätestens im kommenden Sommer sollte der 19-Jährige seine Zelte in der Autostadt aufschlagen.

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Entschieden ist aber noch nichts, wie Dimata-Berater Didier Frenay gegenüber FT bestätigt. „Wir haben über 15 Angebote aus Deutschland, England und Italien. Darunter sind Spitzenklubs, aber auch Vereine aus dem Mittelfeld“, verrät Frenay und kündigt eine baldige Entscheidung an, „vor dem belgischen Pokalfinale wird es Klarheit geben.“ Dieses findet am 18. März zwischen Oostende und Zulte Waregem statt.

Viel Zeit bleibt Dimatas Lager also nicht, einen passenden Klub zu finden, doch Frenay bleibt gelassen: „Es ist wichtig, dass wir den richtigen Verein für Landry finden. Er muss spielen. Es bringt nichts, wenn er bei einem Topklub ständig auf der Bank sitzt. Der Junge hat das Potenzial, ein ganz Großer zu werden, aber dafür muss die Umgebung stimmen. Wir suchen deshalb gerade nach dem richtigen Verein mit einem interessanten Projekt.

Abschied beschlossene Sache

Als solches sieht der Berater auch den VfL Wolfsburg an – trotz der derzeitigen sportlichen Lage. Am vergangenen Freitag bei der 1:2-Niederlage der Wölfe gegen den SV Werder Bremen war er bereits vor Ort, um sich einen Überblick über die Gegebenheiten zu verschaffen. „Natürlich sind sie in einer schwierigen Situation, doch ich denke, dass der Verein einen interessanten Weg einschlägt. Sie setzen auf neue, junge, dynamische Spieler. Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen, um zwei nach vorne zu gehen“, erklärt Frenay und nennt auch den VfB Stuttgart als interessantes Beispiel: „Beim VfB Stuttgart sieht man das gerade auch ganz gut. Nach dem Abstieg haben sie neue erfolgreiche Strukturen aufgebaut.“

Der Berater will seine Worte jedoch nicht als Vorentscheidung verstanden wissen: „Es gibt noch keine Einigung mit einem Klub und wir haben auch keinen Favoriten. Wir lassen die Tür für alle Vereine offen.“ Ein Verbleib in Oostende scheint nach diesen Aussagen ausgeschlossen zu sein. Knapp drei Wochen haben die Interessenten noch Zeit, Dimata und Frenay zu überzeugen. Als Preis gäbe es eines der größten Talente Belgiens.

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