Pérez drückt auf die Tränendrüse | Giggs droht Haftstrafe

Auch am heutigen Samstag beschäftigen sich die europäischen Zeitungen noch mit dem Super League-Chaos und den möglichen Konsequenzen. Florentino Pérez wird nicht müde, den Untergang des Fußballs heraufzubeschwören. Auch in der Presseschau: Ryan Giggs droht eine Haftstrafe.

Die Presseschau vom 24. April
Die Presseschau vom 24. April ©Maxppp

Pérez jammert weiter

Florentino Pérez kann es noch immer nicht glauben, wie schnell ihm das Super League-Projekt um die Ohren geflogen ist. Doch von Reue ist beim Präsidenten von Real Madrid nichts zu hören. In einem Interview mit der ‚as‘ zeichnet der Milliardär stattdessen weiterhin Horror-Szenarien. Das Zitat auf der Titelseite: „Entweder wir tun bald etwas oder viele Vereine werden zerbrechen.“ Dass das System vielleicht von innen erkrankt ist, will Pérez lieber nicht wahrhaben.

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Ceferins Muskelspiele

Aleksander Ceferin dagegen ist gestärkt aus dem kurzen Machtkampf hervorgegangen. Entsprechend selbstbewusst formuliert der UEFA-Präsident seine Forderungen. „Real Madrid, Barcelona, ​​Juventus und Milan verlassen die Super League oder sie fliegen aus der Champions League“, so Ceferins klare Ansage an die Vereine, die sich noch nicht gänzlich von ihren Super League-Plänen distanziert haben. Die ‚Gazzetta dello Sport‘ titelt entsprechend: „Ultimatum für 4“.

Giggs droht Knast

Wales fährt ohne seinen bisherigen Nationaltrainer Ryan Giggs zur Europameisterschaft. Der Grund: Der 47-Jährige ist unter anderem wegen Körperverletzung gegen zwei Frauen angeklagt. Am kommenden Mittwoch muss sich Giggs vor Gericht verantworten. Der ‚Sun‘ zufolge könnte der ehemalige United-Star am Ende sogar im Gefängnis landen. „Giggs drohen fünf Jahre Haft“, schreibt das Boulevard-Blatt.

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