Tolisso-Ausfall: Wackeln Bayerns Transfer-Ziele?

Die langfristige Verletzung von Corentin Tolisso könnte den FC Bayern zum Umplanen zwingen. Wichtige Ablöse-Einnahmen drohen wegzubrechen.

Hasan Salihamidzic ist Sportvorstand beim FC Bayern
Hasan Salihamidzic ist Sportvorstand beim FC Bayern ©Maxppp

Mindestens drei, womöglich aber sogar sechs Monate wird Corentin Tolisso verletzt fehlen. Für den Franzosen ist die Europameisterschaft in Gefahr, für den FC Bayern die weitere Kaderplanung. 20 bis 25 Millionen Euro erhofften sich die Münchner laut ‚Bild‘ aus einem Tolisso-Verkauf im Sommer.

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Einen Abnehmer zu finden, dürfte sich in sparsamen Corona-Zeiten nun noch schwieriger gestalten. Auf der Ausgabenseite der Münchner stehen zudem bereits 42,5 Millionen Euro, die in die Verpflichtung von Dayot Upamecano (22, RB Leipzig) fließen. Bleibt da noch Geld für weitere Neuzugänge?

Die Transfer-Ziele

Der Transfer von Omar Richards (23, FC Reading), der ablösefrei kommt, ist nicht in Gefahr. Hinter der Personalie Max Aarons (20, Norwich City) steht dafür ein umso größeres Fragezeichen. Englische Medien berichteten kürzlich von Verhandlungen, aber auch von einer Ablöseforderung zwischen 35 und 40 Millionen Euro für den Rechtsverteidiger – utopisch.

Das zentrale Mittelfeld würde Bayern ebenfalls gerne verstärken. Zum Management von Eduardo Camavinga (18, Stade Rennes) soll schon Kontakt aufgenommen worden sein, ‚Sport1‘ nannte 35 Millionen als mögliche Ablöse.

Florian Neuhaus (23, Borussia Mönchengladbach) wäre nur per Ausstiegsklausel in Höhe von 40 Millionen zu haben. Teamkollege Dennis Zakaria (24) wäre nicht viel günstiger. Sportvorstand Hasan Salihamidzic benötigt also eine große Portion Verhandlungsgeschick und den einen oder anderen Verkauf, um allen Transferwünschen für die neue Saison gerecht zu werden.

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