Bericht: PSG will beide Hernández-Brüder

50 Millionen gibt Paris St. Germain für die Verpflichtung von Mauro Icardi aus. Der französische Serienmeister hat aber noch weitere Pläne für den Transfermarkt. Eine Familienzusammenführung ist angedacht.

Lucas Hernández im Einsatz für die Bayern
Lucas Hernández im Einsatz für die Bayern ©Maxppp

Thiago Silva (35) und Layvin Kurzawa (27) werden Paris St. Germain in diesem Sommer verlassen und Lücken im Kader reißen. Sportdirektor Leonardo ist eifrig dabei, Ersatz für die beiden scheidenden Profis zu finden. Im Visier des PSG-Managers befindet sich nach Informationen des spanischen Radiosenders ‚Cadena SER‘ Lucas Hernández vom FC Bayern.

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Der 24-jährige Weltmeister soll demnach kommen und den Platz von Silva in der Innenverteidigung einnehmen. Eine Position weiter könnte künftig sein Bruder Theo (22) auflaufen. Der Linksverteidiger vom AC Mailand befindet ebenfalls auf der Wunschliste. Doch wie stehen die Chancen auf eine Zusammenführung der Geschwister?

Macht der Scheich die Kasse auf?

Beim FC Bayern soll man einem Weggang von Lucas positiv gegenüberstehen – sofern die Ablöse stimmt. Zuletzt machten schon Gerüchte die Runde, der 80-Millionen-Neuzugang aus dem Vorjahr sei bei anderen Vereinen aktiv angeboten worden. Schließlich kommt der Top-Verdiener und teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte in München an David Alaba (27) und Alphonso Davies (19) nicht vorbei.

Theo dagegen spielt bei Milan eine starke Saison und hat sich damit für andere Vereine empfohlen. Dem Vernehmen nach wäre er für 50 Millionen Euro zu haben. Einen dreistelligen Millionenbetrag müsste PSG für das Brüderpaar also einplanen. Und wenn ein Verein das nötige Kleingeld trotz Coronakrise zur Verfügung hat, dann ist es wohl der Scheich-Klub.

FT-Meinung

Ende Mai erfuhr FT aus dem Umfeld von Lucas noch, dass sich der Abwehrspieler bei den Bayern durchsetzen will. Gespräche mit anderen Klubs fanden zu diesem Zeitpunkt auch nicht statt. Ein konkretes Angebot aus Paris könnte dies natürlich ändern, sofern Hansi Flick dem Nationalspieler mittelfristig keine tragende Rolle in Aussicht stellen kann. Das hängt auch mit der Zukunft von David Alaba (27) zusammen.

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