Bericht: Gnabry droht ohne Verlängerung die Bayern-Tribüne

Noch immer hat Serge Gnabry seinen 2023 auslaufenden Vertrag beim FC Bayern nicht verlängert. An der Säbener Straße denkt man deshalb angeblich über extreme Maßnahmen nach.

Serge Gnabry im Einsatz für den FC Bayern
Serge Gnabry im Einsatz für den FC Bayern ©Maxppp

„Mit Serge Gnabry hat der Mané-Transfer gar nichts zu tun. Wir wollen auf jeden Fall die Gespräche mit Serge noch einmal vertiefen, um zu sehen, ob er bereit ist, in dieser Transferperiode zu verlängern“, erklärte Hasan Salihamidzic, Sportvorstand des FC Bayern, jüngst in der ‚Sport Bild‘, „wir wollen eigentlich nicht mit ihm ins letzte Vertragsjahr gehen, ohne von ihm zu hören, dass er bleiben will. Da soll auch überhaupt kein Druck aufgebaut werden.“

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Das Aufbauen von Druck spielt in den Gedankenspielen der Münchner Klubführung zumindest einem Bericht des ‚kicker‘ zufolge aber sehr wohl eine Rolle. Wie das Fachmagazin berichtet, erwägen die Bayern, Gnabry auf die Tribüne zu setzen und ihm weitere Einsätze zu verwehren, sollte sich dieser gegen eine Verlängerung und für einen Verbleib in München entscheiden.

Gnabry unbeeindruckt

Für den Rekordmeister wäre das ein Schreckensszenario, schließlich möchte man verhindern, dass der 26-jährige Offensivspieler den Klub im nächsten Jahr ablösefrei verlässt. Ob das Gedankenspiel um eine Tribünen-Verbannung aber tatsächlich überhaupt umsetzbar ist, stellt auch der ‚kicker‘ infrage. Dem Bericht zufolge sei Gnabry zudem von der Drohung seines Vereins unbeeindruckt.

Dem 34-fachen Nationalspieler liegt bereits seit einiger Zeit ein Vertragsangebot der Münchner vor. Angenommen hat er dieses bislang nicht. Ob Gnabry das in Zukunft noch tun wird, ist offen. Eine zeitnahe Entscheidung ist nicht zu erwarten: Zurzeit ist der 26-Jährige noch im Urlaub.

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