Draxler in der Bundesliga angeboten

Bei Paris St. Germain hat Julian Draxler keine Zukunft mehr und soll den Klub im Sommer verlassen. Der Pariser Nobelklub sucht dabei aktiv nach einem Abnehmer für den 26-Jährigen – auch in der Bundesliga.

Julian Draxler spielt seit 2017 für PSG
Julian Draxler spielt seit 2017 für PSG ©Maxppp

Wenn es nach Paris St. Germain geht, soll die gemeinsame Zeit mit Julian Draxler in diesem Sommer ihr Ende finden. PSG sucht händeringend nach einem Abnehmer für den 26-Jährigen, der seit seinem Wechsel im Jahr 2017 nie wirklich über die Rolle des Ersatzspielers hinauskam.

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Wie FT aus Frankreich erfuhr, wurde Draxler von seinem Agenten bei RB Leipzig angeboten. Das Angebot stieß bei den Sachsen allerdings nicht auf große Begeisterung. In der hochkarätig besetzten Offensivabteilung des Tabellendritten der Bundesliga gibt es kaum Bedarf nachzurüsten. Zudem würde das hohe Draxler-Gehalt von rund 7,2 Millionen Euro die homogene Gehaltsstruktur von RB sprengen.

Draxler will bleiben

Das Problem für Paris: Draxler ist mit seiner untergeordneten Rolle beim französischen Meister nicht gerade unzufrieden und hat nach FT-Kenntnisstand vor, seinen bis 2021 laufenden Vertrag zu erfüllen. Im Winter lehnte der ehemalige Schalke-Akteur sogar einen Transfer zum AC Mailand ab.

Selbst die Aussicht, bei einem ambitionierten Projekt wie bei Hertha BSC eine Schlüsselrolle einzunehmen, scheint Draxler nicht überzeugt zu haben. Im April berichtete FT von Gesprächen zwischen Hertha-Verantwortlichen und Vertretern des 26-Jährigen. Trotz eines ersten Vertragsvorschlags der Berliner nahm die Sache bislang keine Fahrt auf.

Grundsätzlich gibt es für den 51-fachen Nationalspieler einen Markt. Auch der FC Arsenal und ein weiterer Premier League-Klub haben nach FT-Infos ihre Fühler nach Draxler ausgestreckt. Zudem wurde der Rechtsfuß mit einem Spielertausch zu Inter in Verbindung gebracht. Will sich der Flügelspieler für die Europameisterschaft im nächsten Jahr empfehlen, gäbe es zumindest ausreichend Möglichkeiten mit mehr Perspektive als in Paris.

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