Real: Sechs Abgänge für Mbappé?

Seit mehr als einem Jahr spart Real Madrid für den Transfersommer 2021. Dann endlich soll Langzeitziel Kylian Mbappé den Weg ins Santiago Bernabéu finden. Doch die Finanzierung des Wunschspielers ist in Corona-Zeiten kompliziert.

Kylian Mbappé besitzt bei PSG einen Vertrag bis 2022
Kylian Mbappé besitzt bei PSG einen Vertrag bis 2022 ©Maxppp

Wieviel ist Paris St. Germains Superstar Kylian Mbappé im Sommer ein Jahr vor Vertragsablauf wert? Dieser Frage geht die ‚as‘ in ihrer heutigen Ausgabe nach und berichtet davon, dass Real Madrid davon ausgeht, immer noch einen marktgerechten Preis von 150 Millionen Euro bezahlen zu müssen – im besten Fall.

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Im schlimmsten Fall, so die spanische Sporttageszeitung, könnten bis zu 222 Millionen Euro fällig werden. Real muss sich also ordentlich strecken, um einen Transfer dieser Größenordnung in Corona-Zeiten zu stemmen.

Sechs Verkäufe und eine Hoffnung

Um für den 22-jährigen Franzosen genug Gehaltsspielraum zu schaffen, soll gleich ein halbes Dutzend Spieler zu Geld gemacht werden.

Mit Verkäufen von Isco, Dani Ceballos, Gareth Bale, Luka Jovic, Marcelo und Brahim Díaz erhoffen sich die Königlichen zwischen 100 bis 150 Millionen Euro an Transfereinnahmen, die noch offene Differenz zur PSG-Preisvorstellung soll mithilfe eines Kredits finanziert werden. Alleine das Gehaltsvolumen von Bale und Isco beträgt rund 22 Millionen Euro netto und würde Mbappés Nettogehalt von 21 Millionen Euro decken können, rechnet die ‚as‘.

Eine ebenso wichtige Voraussetzung für den Deal ist der Glaube, dass sich Reals Umsätze bis zum Sommer von den Auswirkungen der Pandemie erholen. Der Einnahmeverlust von 25 Prozent auf 617 Millionen Euro ließ auch das verfügbare Gehaltsbudget der Blancos schrumpfen. Sollten sich die Einnahmen wieder an den Vorjahreszahlen von rund 800 Millionen Euro orientieren, gäbe es in Madrid noch mehr Spielraum, um den Mbappé-Traum wahr werden zu lassen.

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