FC Bayern: Präsident Hainer erläutert den Transferplan

Julian Nagelsmann wünscht sich einen breiteren Kader beim FC Bayern. Mit Top-Stars wird das Aufgebot aber wohl eher nicht aufgefüllt, wie Präsident Herbert Hainer verrät.

Achraf Hakimi im Inter-Trikot
Achraf Hakimi im Inter-Trikot ©Maxppp

42,5 Millionen Euro für Verteidiger Dayot Upamecano, 25 Millionen für Trainer Julian Nagelsmann: Trotz Coronakrise hat der FC Bayern für die kommende Saison schon 67,5 Millionen Euro Ablöse investiert. Viele weitere Millionen werden eher nicht dazukommen.

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Im ‚Bild‘-Podcast Bayern-Insider sagt Herbert Hainer, dass noch „die ein oder andere Ergänzung dazukommen“ werde, aber: „Keine teuren Transfers mehr.“ Letzteres äußerte der Präsident ausgerechnet auf Nachfrage zu Achraf Hakimi (22). Der Rechtsverteidiger von Inter Mailand wurde zuletzt heiß in München gehandelt.

Hainer meint jedoch: „Was ich aus den Medien höre, soll er eine Menge Ablöse kosten.“ 45 Millionen Euro aufwärts stehen im Raum. So viel Geld wollen die Münchner wohl nicht mehr berappen. Zumindest Stand jetzt, denn durch Verkäufe könnte natürlich noch frische Kohle in die Kassen wandern.

Ablösefreie Stars im Blick?

Angesichts des Sparzwangs könnten ablösefreie Spieler für die Bayern besonders interessant sein. Julian Draxler (27, Paris St. Germain) wurde dem Rekordmeister nach FT-Informationen angeboten. Zudem öffnete der Berater von Liverpool-Star Georginio Wijnaldum (30) dem FCB die Tür. Man darf gespannt sein, wie der Bayern-Kader 2021/22 aussehen wird – und ob Hainers Worte am Ende des Sommers noch Gültigkeit besitzen.

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