Bericht: Bayern heiß auf Hakimi

Beim FC Bayern München ist man mit der Situation auf der rechten Abwehrseite nicht ganz zufrieden, zumal Neutrainer Julian Nagelsmann ein anderers System spielen lassen könnte als sein Vorgänger Hansi Flick. Die Lösung für die Probleme könnte Achraf Hakimi heißen.

Achraf Hakimi im Inter-Dress
Achraf Hakimi im Inter-Dress ©Maxppp

Der FC Bayern München beschäftigt sich mit der Verpflichtung von Inter Mailands Achraf Hakimi. Das berichtet die in München ansässige ‚tz‘. Der 22-jährige Marokkaner würde aufgrund seiner Dynamik und seines Offensivdrangs perfekt in die möglichen taktischen Planspiele des künftigen Bayern-Trainers Julian Nagelsmann passen.

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Auf taube Ohren stößt das Interesse aus München bei der Hakimi Seite nicht. „Das würde mich nicht überraschen“, äußert sich Hakimi-Berater Alejandro Camaño gegenüber der ‚tz‘, „der FC Bayern ist einer der besten Vereine der Welt. Wenn sie jemanden suchen, muss der Spieler der Beste auf seiner Position sein – und Achraf ist der Beste auf seiner Position.“

Mit den Nerazzurri gewann der pfeilschnelle Rechtsfuß vorzeitig die Meisterschaft in der Serie A. Im 3-5-2-System von Antonio Conte, welches auch Nagelsmann des Öfteren spielen lässt, bestritt Hakimi 41 Pflichtspiele in dieser Saison und steuerte dabei sieben Treffer sowie acht Assists bei.

Knackpunkt Ablöse

Wer allerdings denkt, dass der ehemalige BVB-Profi aufgrund dessen unverkäuflich ist, liegt falsch. Inters Klubeigentümer Steven Zhang hat ebenso wie die anderen europäischen Spitzenklub durch Corona riesige Finanzlöcher zu stopfen und ist auf lukrative Spielerverkäufe angewiesen. Selbst um Tormaschine Romelu Lukaku ranken sich die ersten Abschiedsgerüchte.

Günstig wäre die Hakimi-Verpflichtung für Bayern allerdings nicht. Laut ‚tz‘ könnte der von Inter aufgerufene Preis das Zünglein an der Waage sein. Genaue Angaben zu einer möglichen Ablöse macht die Zeitung aber nicht.

Zur Erinnerung: Erst im vergangenen Sommer zahlten die Nerazzurri 45 Millionen Euro, Hakimis Vertrag ist noch bis 2025 datiert. Nichtsdestotrotz wäre der Rechtsverteidiger sportlich ein klares Upgrade zu den derzeitigen Optionen Benjamin Pavard und Bouna Sarr.

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