Die Schweiz bangt um Johan Manzambi. Nationaltrainer Murat Yakin zeigte sich nach der Partie gegen Kolumbien (4:3 n.E.) gegenüber der Tageszeitung ‚Blick‘ aber hoffnungsvoll, dass er bei der Viertelfinalpartie gegen Argentinien (Sonntag, 3 Uhr) mitwirken kann: „Ob es medizinisch vertretbar wäre, kann ich nicht sagen. Wir hoffen natürlich, aber nur, wenn es Sinn macht und keine Risiken gibt.“ Der 20-Jährige hat sich im Abschlusstraining eine Knieprellung zugezogen.
Manzambi zählt zu den Shootingstars bei dieser Weltmeisterschaft. Der Mittelfeldspieler steuerte bereits drei Tore sowie zwei Vorlagen bei und hatte damit großen Anteil am Erfolg der Eidgenossen. Den Einzug ins Viertelfinale machte die Mannschaft schließlich ohne den Freiburg-Profi perfekt, der zum Zuschauen verdammt war. Yakin weiß dennoch um die Qualitäten des Rechtsfußes: „Sein Ausfall war für uns alle ein Schock, wir haben alle gelitten. Als Trainer willst du deinen momentan besten Spieler auf dem Platz haben.“
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