Nach Poldi, Iniesta & Co: Kobe will auch Gómez

Beim VfB Stuttgart ist Mario Gómez nur noch Ersatz. Zwar verhält sich der einstige Nationalstürmer einwandfrei – als sitzender Großverdiener stellt er für den Klub dennoch ein Problem dar. Interesse aus Japan könnte die Sachlage ändern.

Mario Gómez kehrte im Januar 2018 zum VfB zurück
Mario Gómez kehrte im Januar 2018 zum VfB zurück ©Maxppp

Er gibt ja Gas, er möchte. Aber er merkt selber dann auch: ,Manchmal komme ich nicht mehr ganz hin.‘ Er reflektiert sich selber sehr gut.“ Trainer Tim Walter zeigte zuletzt auf, dass Mario Gómez seinen Zenit mit 34 Jahren mittlerweile klar überschritten hat.

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Selbst in der zweiten Liga ist der Stuttgarter bei seinem Heimatklub kein Stammspieler mehr. Nur in drei Spielen stand Gómez in der Startelf (ein Tor). Dass der am Saisonende auslaufende Vertrag des Topverdieners verlängert wird, ist ausgeschlossen.

Das Karriereende muss das für Gómez aber nicht zwangsläufig bedeuten. Denn als ehemaliger Weltklasse-Torjäger hat der Ex-Münchner noch immer einen guten Ruf im Ausland – und vor allem in Japan. Dort interessiert sich nämlich Vissel Kobe für den Routinier.

Altstars en masse

Wie FT erfuhr, hat der Klub aus der Steak-Stadt sogar schon erste Maßnahmen ergriffen, um einen ablösefreien Transfer in die Wege zu leiten. Gómez passt dabei perfekt ins Beuteschema, schließlich verpflichtete Vissel Kobe in den vergangenen Jahren bereits die Altstars Lukas Podolski, David Villa und Andrés Iniesta.

Bevor es dazu kommt, will sich Gómez aber zunächst noch den Traum erfüllen, mit seinem VfB in die erste Liga zurückzukehren. Trainer Walter bot ihm für die Zeit danach sogar schon einen Job im Trainerstab an, betonte aber gleichzeitig: „Es wird extrem schwer, ihn dafür zu gewinnen.“

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