Medien: Labbadia-Aus beschlossen

Abstiegs- statt Europakampf heißt es für Hertha BSC. Das ist so gar nicht nach dem Geschmack der Bosse – Konsequenzen muss nun Trainer Bruno Labbadia tragen.

Bruno Labbadia beim Hertha-Training
Bruno Labbadia beim Hertha-Training ©Maxppp

Bruno Labbadias Zeit als Cheftrainer von Hertha BSC ist offenbar vorbei. Wie die ‚Bild‘ vermeldet, ist das Aus des 54-Jährigen beschlossene Sache. Am Samstagabend verloren die Berliner im Olympiastadion mit 1:4 gegen Werder Bremen.

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Die Hertha konnte nur eins der vergangenen acht Spiele gewinnen, der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt lediglich zwei Zähler – der 1. FC Köln (16.) kann morgen gegen die TSG Hoffenheim (18 Uhr) noch nachlegen.

Wer übernimmt?

Labbadia hatte im April 2020 in Berlin übernommen und beim ambitionierten wie investitionsfreudigen Hauptstadtklub seither einen mageren Punkteschnitt von 1,11 eingefahren. Wer die Nachfolge des ehemaligen Bundesliga-Stürmers antreten wird, ist noch offen.

Gerüchte kursierten zuletzt um Ralf Rangnick und Domenico Tedesco. Als Interimslösung wird Herthas U16-Coach Pál Dárdai gehandelt, der die Profis schon einmal zwischen 2015 und 2019 betreut hatte. Noch unklar ist unterdessen, ob auch Manager Michael Preetz seinen Hut wird nehmen müssen.

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