Im dreistelligen Millionenbereich liegt die Ablöseforderung von Bayer Leverkusen bei Kai Havertz. Zuletzt wurde gar von 130 Millionen Euro berichtet, die der künftige Arbeitgeber des hochtalentierten Linksfußes auf den Tisch legen müsste, um im Sommer den Zuschlag zu erhalten.

Ob der FC Bayern, der stets als erster potenzieller Abnehmer des 20-Jährigen gehandelt wird, am Ende auch zuschlägt, ist aber offenbar fraglich. Nach Informationen von ‚Sport1‘ ist man in der Führungsetage uneinig über Havertz’ Qualitäten.

Skepsis bei den Bayern?

Bei „Sportdirektor Hasan Salihamidzic, Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und dessen designiertem Nachfolger Oliver Kahn gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob Havertz mit aller Macht geholt werden soll“, schreibt der TV-Sender. Insgesamt herrsche also „Skepsis“, ob der Havertz-Transfer verwirklicht werden soll.

Ein großer Befürworter der Verpflichtung sei unterdessen Cheftrainer Hansi Flick. Und auch Havertz selbst könne sich den Wechsel an die Säbener Straße „sehr wohl vorstellen“. Eine Entscheidung steht ad hoc aber ohnehin noch nicht an. „Es gibt keinen neuen Stand. Alles ruhig zurzeit“, sagte Rudi Völler erst gestern. Der Poker ist aber längst eröffnet.