Neuzugänge im Check: Wer spielt, wer nicht? (5/9)

Neuzugänge im Check: Wer spielt, wer nicht? (5/9)

20.08.2012 - 16:50 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Carlos Zambrano (r.) soll Frankfurts wackelige Defensive zusammenhaltenCarlos Zambrano (r.) soll Frankfurts wackelige Defensive zusammenhalten©Maxppp

Eigentlich heißt es „Geld schießt keine Tore“. Ungeachtet dessen haben die Bundesliga-Vereine für die anstehende Saison kräftig investiert. FussballTransfers gibt einen Überblick, welche Neuzugänge die besten Chancen auf einen Einsatz am 1. Spieltag haben.

Samstag, 25.08.2012: Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen

Eintracht Frankfurt hat den Betriebsunfall Abstieg korrigiert und ist in die Bundesliga zurückgekehrt. Dort erhoffen sich die Hessen, mit spielerischer Klasse und zehn Neuzugängen nicht erneut um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen.

Im Tor gewann Neuzugang Kevin Trapp den Zweikampf gegen Oka Nikolov. Der ‚ewige Oka‘ soll trotz Trapps Platzverweise im DFB-Pokal endgültig ins zweite Glied rücken, der ehemalige Kaiserslauterner Trapp hingegen zu Eintrachts Stammtorhüter aufgebaut werden. In der Abwehr wird Bastian Oczipka gegen seinen Ex-Klub Bayer Leverkusen als linker Außenverteidiger beginnen.

Die Besetzung der Innenverteidigung bereitet Trainer Armin Veh am meisten Kopfzerbrechen. Dem aus San Sebastián gekommenen Vadim Demidov fehlen sowohl Fitness als auch Tempo und der von Gladbach endgültig verpflichtete Bamba Anderson stieß zu spät zur Mannschaft, als dass er als Startelfkandidat in Frage käme. Da auch Heiko Butscher in seiner derzeitigen Form keinen Erstliga-Ansprüchen genügt, hat Carlos Zambrano, obwohl erst am vergangenen Freitag vom FC St. Pauli verpflichtet, seinen Stammplatz sicher.

Auf den offensiven Außenpositionen in Vehs 4-2-3-1-System sind links Takashi Inui (VfL Bochum) und rechts Stefan Aigner (1860 München) gesetzt. Als einzige Spitze agiert Olivier Occean. Der ehemalige Fürther stach dabei den erneut vom SSC Neapel ausgeliehenen Erwin Hoffer aus.



Bayer Leverkusen vollzog in dieser Transferperiode einen erheblichen Umbruch im Kader. Routiniers wie Michael Ballack, René Adler und Tranquillo Barnetta verließen den Verein. Im Gegenzug kamen vor allem junge, hungrige und zum Teil unbekannte Spieler, die behutsam aufgebaut werden sollen.

Von all diesen Talenten wird zum Bundesligaauftakt bei Eintracht Frankfurt wohl lediglich Philipp Wollscheid in der Startelf stehen. Der 23-Jährige, nach einer starken Saison in Nürnberg mit enormem Selbstvertrauen ausgestattet, nimmt in der Innenverteidigung den Platz an Manuel Friedrichs Seite ein.

Nah dran an der ersten Elf ist nach guten Eindrücken in der Vorbereitung Rechts­verteidiger Daniel Carvajal aus Real Madrids zweiter Mannschaft. Der erfahrenere Daniel Schwaab scheint auf dieser Position momentan die Nase ein kleines Stück vorne zu haben.

Im zentralen Mittelfeld stehen die in der vergangenen Saison an Augsburg und Nürnberg ausgeliehenen und ältesten unter den Neuzugängen, der 26-jährige Hajime Hosogai und der zwei Jahre jüngere Jens Hegeler, als Alternativen zu den gesetzten Stefan Reinartz, Lars Bender und Simon Rolfes parat.



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Andreas Schreiber

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