Der FC Bayern bastelt weiterhin an dem Königstransfer für die Offensivabteilung. Nach dem Abgang von Arjen Robben und Franck Ribéry konnten die Münchner bisher noch keinen Nachfolger des ikonischen Flügel-Duos verpflichten.

Oberste Priorität genießt laut der ‚Sport Bild‘ weiterhin Leroy Sané. Für den deutschen Nationalspieler in Diensten von Manchester City sind die Bayern bereit, bis an die finanzielle Schmerzgrenze zu gehen und das berüchtigte Festgeldkonto nahezu leerzuräumen. Aus einem ersten Gespräch mit der Klubführung der Skyblues soll hervorgegangen sein, dass der Rekordmeister durchaus in der Lage ist, die Ablöseforderungen der Engländer zu erfüllen.

Sané-Verpflichtung finanziell umsetzbar

Das Fachblatt beziffert das Gesamtpaket, das für Sané fällig wird auf 175 bis 200 Millionen Euro. Darin enthalten sei ein Jahresgehalt von 13 Millionen Euro, das der 23-Jährige bis 2024 beziehen würde. Ob das Sané reicht, ist unklar. Der gebürtige Essener fordere 20 Millionen jährlich. Manchester biete in den aktuellen Verhandlungen um eine Verlängerung nur elf Millionen und somit auch weniger als die Bayern.

Ein Sané-Transfer scheint also vom Ja-Wort des Linksfußes abzuhängen. Derzeit warte die Klubführung der Münchner auf ein Signal des Nationalspielers. Der wolle sich jedoch erst nach seinem Urlaub entscheiden. Laut ‚Bild‘ geht die Tendenz jedoch eher in Richtung England-Verbleib.

Dembélé die Alternative

Für den Fall, dass Sané absagt, beschäftigen sich die Bayern mit einer ähnlich spektakulären Alternative. Laut ‚Sport Bild‘ erwägen die Münchner den Transfer von Ousmane Dembélé vom FC Barcelona. Eine Verpflichtung des französischen Weltmeisters befände sich finanziell in ähnlichen Sphären wie die von Sané. Ein erstes Treffen mit Dembélé-Berater Marco Lichtsteiner soll bereits Ende März stattgefunden haben.

Ob der Ex-Dortmunder aber überhaupt auf den Markt kommt, ist alles andere als gesichert. Bayern beobachte die Situation des Flügelspielers jedoch genau. Denn in Barcelona werden zurzeit Antoine Griezmann und Neymar heiß gehandelt. Sollten tatsächlich beide Superstars ins Camp Nou wechseln, bräuchte Barça Geld – und Dembélé angesichts der großen Konkurrenz in der Offensive wohl eine neue sportliche Herausforderung.

Hudson-Odoi weiter Thema

Die weiterhin vorangetriebenen Bemühungen um Callum Hudson-Odoi erfolgen laut ‚Sport Bild‘ unabhängig von Dembélé und Sané. Wann das Talent des FC Chelsea wieder auf dem Platz stehen kann, ist nach einem Achillessehnenriss unklar. Ende August könnten also Sané und Hudson-Odoi oder Dembélé und Hudson-Odoi die Offensive des Rekordmeisters verstärken. Genauso ist es aber möglich, dass man bei allen drei Wunschzielen leer ausgeht. Auf der Liste der Bayern steht nach FT-Infos zudem der brasilianische Nationalspieler Everton von Grêmio Porto Alegre.